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Gut leben mit Demenz

Österreichische Gesundheitskasse unterstützt doppelt

Junge Frau kümmert sich um ältere Frau / Credit: Mangostar/shutterstock.com

Der Welt-Alzheimer-Tag (21. September) rückt Demenz ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung. Zurecht: Allein in Österreich leiden rund 147.000 Menschen an der komplexen Erkrankung. Bis 2050 dürfte sich diese Zahl verdoppeln. Um betroffenen Versicherten und deren Angehörigen zu helfen, setzt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) auf eine Doppelstrategie: Eine hochwertige medizinische Versorgung für ganz Österreich, ergänzt durch Beratungs- und Betreuungsnetzwerke in allen Regionen.

Beste Versorgung – für ganz Österreich Verantwortlich für 7,4 Millionen Versicherte in ganz Österreich, sichert die ÖGK auch bei der Demenz eine flächendeckend hochwertige Gesundheitsversorgung. So gibt es erstmals ein bundesweit einheitliches Vorgehen bei der Erstattung von Antidementiva aus dem sogenannten Grünen Bereich – also bei bewilligungsfrei verschreibbaren Medikamenten. Die Neuregelung ist für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige eine wesentliche Erleichterung, weil sie nicht mehr wie bisher halbjährlich einen Facharzt konsultieren müssen. Der/die Allgemeinmediziner/in kann die Weiterverschreibung durchführen. Mit der bundesweit einheitlichen Empfehlung von medizinischen Leitlinien für die hausärztliche Praxis („Demenz im Alter“) konnte die ÖGK einen weiteren großen Meilenstein setzen.

Helfende Netzwerke vor Ort: ÖGK dankt Partnern 

Die zweite wesentliche Säule für ein gutes Leben mit Demenz heißt Beratung und Begleitung. Im Sinne einer integrierten Versorgung pflegt die ÖGK zahlreiche Netzwerke in den Regionen – meist in Kooperation mit den Ländern bzw. Vereinen. Ob multiprofessionelle Betreuung in Wien, vielfältige Formen der Demenzberatung in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark, Sprechstunden in Kärnten oder Vernetzungs- und Koordinierungsprojekte in Tirol: Alle Initiativen folgen dem großen Ziel, dass niemand die Last der Demenz alleine tragen muss. Die ÖGK dankt allen Partnern in den Regionen für die hervorragende Zusammenarbeit.

Zuletzt aktualisiert am 27. September 2022