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Schrittweiser Abbau von coronabedingten Beitragsrückständen

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) steht Wirtschaftstreibenden seit Beginn der Covid-19-Pandemie zur Seite. Mehrere Maßnahmenpakete haben bislang dazu beigetragen, den heimischen Wirtschaftsstandort weitgehend zu sichern.

Taschenrechner / Bildquelle: Africa Studio/shutterstock.com

25.1.2021 - Bis dato wurden seitens der ÖGK rund 58.500 Stundungsanträge und 7.200 Ratenvereinbarungen auf unbürokratische Weise im Sinne der Dienstgeber erledigt. Nun bedarf es weiterer gemeinsamer Anstrengungen, um die coronabedingten Außenstände sukzessive und in geordneter Art und Weise abzubauen – ohne dabei die Existenz von Unternehmen zu gefährden.

Zahlungsinformation Anfang Februar

In diesem Zusammenhang versendet die ÖGK Anfang Februar eine Zahlungsinformation an die heimischen Betriebe. Damit erhalten die Unternehmen einen aktuellen Überblick über ihre bis dato ausstehenden Beiträge. Dies erleichtert eine frühzeitige Planung, wie die coronabedingten Beitragsrückstände unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten abgebaut werden können. Diese Rückstände sind nach den gesetzlichen Vorgaben bis spätestens 31.3.2021 zu begleichen.

Ratenanträge ab März möglich

Ist nach erfolgtem „Kassensturz“ absehbar, dass die rückständigen Beiträge bis 31.3.2021 nicht zur Gänze beglichen werden können, kann ein Ratenansuchen gestellt werden. Ein dahingehender elektronischer Antrag steht den Unternehmen ab Anfang März in WEBEKU zur Verfügung.

Wichtig: Automatische Stundungen von Rückständen sind nicht möglich. Eine Kontaktaufnahme mit der ÖGK ist auf jeden Fall erforderlich: Unsere regionalen Ansprechpartner beraten Sie gerne.

Auf dem Dienstgeber-Portal finden Sie Details zum Abbau von coronabedingten Beitragsrückständen.

Alle Rückstände, die nicht durch die Pandemie bedingt sind, sind zu den üblichen Terminen, Fristen und Konditionen zu begleichen.