Die Quote geschlossener Arbeitsunfähigkeitsmeldungen (AU/AF) steigt österreichweit. Seit 2020 ist ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen, im Jahresvergleich 2024 zu 2025 sogar um weitere 2,7 Prozentpunkte. Aktuell liegt die bundesweite AU/AF-Quote bei 63,5 Prozent. In einzelnen Bundesländern werden bereits Werte von über 80 Prozent erreicht. Das ist ein klarer Beleg dafür, dass hohe Quoten im Praxisalltag gut realisierbar sind.

Schlankere Abläufe und serviceorientierte Verwaltung

Diese Entwicklung ist maßgeblich dem großen Engagement der Vertragsärztinnen und Vertragsärzte der ÖGK zu verdanken. Die Übermittlung geschlossener Krankenstände reduziert Rückfragen sowie nachträgliche Korrekturen und führt damit zu spürbaren administrativen Entlastungen – sowohl in den Ordinationen als auch bei der ÖGK. Effiziente und vollständige Meldungen tragen wesentlich zu schlanken Abläufen und einer modernen, serviceorientierten Verwaltung bei.

Die detaillierte Darstellung der AU/AF-Quote seit 2020 zeigt die steigende Entwicklung in den einzelnen Bundesländern. Weiteres Potenzial ist vorhanden.

Die ÖGK bittet die Vertragsordinationen, weiterhin – soweit möglich – über das „Arbeitsunfähigkeitsmeldungsservice“ im e-card System geschlossene Krankenstände einzumelden. Die Kasse informiert die Vertragsordinationen gerne regelmäßig über die weitere Entwicklung. Sobald technisch umsetzbar, ist auch eine individuelle Rückmeldung, in welcher Perzentile der Meldenden Sie sich befinden, möglich.


Bild_Tabelle_1_AU_Meldungen.png


 Bild:Tabelle 1: AU/AF-Quote nach Bundesländern in den Jahren 2020 bis 2025
Quelle: LGK-Auswertung von Februar 2026


Bild_Abbildung_1_AU_Meldungen.png


Abbildung 1: AU/AF-Quote in Österreich (gesamt) in den Jahren 2020 bis 2025