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ÖGK Gesundheits­barometer zum Thema Krankentransporte

Ob Krankenbeförderung, Rettungs- oder Notarzttransport: Im Notfall muss es schnell gehen

Patient wird liegend im Krankenwagen transportiert / Credit:shutterstock_William_Perugini

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ist in jeder Lebenslage für ihre 7,5 Millionen Versicherten da. Das umfasst viel mehr als die Aufgaben einer reinen Krankenversicherung, neben Prävention, Aufklärung und Innovation, muss auch das Transportwesen organisiert werden. In diesem wichtigen Bereich verlässt sich die ÖGK auf 1.129 Vertragspartnerinnen und -partner in ganz Österreich. Diese sorgen dafür, dass die Versicherten schnell und sicher zum Behandlungsort oder auch wieder zu ihrem Wohnort gelangen. 245 Millionen Euro haben Transportorganisationen (z.B. Blaulichtorganisationen, Taxiunternehmen und Fahrtendienste) 2022 mit der ÖGK abgerechnet. Das sind 23 Millionen Euro mehr als 2021.  

Mit der ÖGK sicher unterwegs

4,2 Millionen Transporte wurden letztes Jahr für die Versicherten der ÖGK durchgeführt. Über zwei Drittel wurden von Blaulichtorganisationen übernommen, die übrigen 1,3 Millionen Krankentransporte von Taxiunternehmen und Fahrtendiensten. Krankentransporte bringen Patientinnen und Patienten zu Untersuchungen und Behandlungen, die zwar keine Sanitäterin bzw. keinen Sanitäter während der Fahrt benötigen, aber nicht alleine mit einem öffentlichen Verkehrsmittel hinkommen würden. Beispiele für einfache Krankentransporte sind Fahrten zu einer Dialyse oder Chemotherapie. „Die Österreichische Gesundheitskasse ist stets an der Seite ihrer Versicherten und sorgt in solchen Fällen auch für eine sichere An- und Abreise,“ bestätigt ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer.  

Auch im Notfall bestens versorgt

Neben 2,9 Millionen Blaulichteinsätzen waren 2022 auch 8.500 Hubschraubertransporte für die Versicherten der ÖGK notwendig. Vor allem für Patientinnen oder Patienten in Lebensgefahr, wenn ein dringender, zeitkritischer Transport notwendig ist, sind Flugtransporte entscheidend und sichern eine schnelle notärztliche Versorgung. Die häufigsten Gründe für einen Hubschraubereinsatz sind Schlaganfälle oder Herzinfarkte.  

 

Während Länder und Gemeinden für die Einrichtung, Finanzierung und Erhaltung der Krankentransporte zuständig sind, ist die ÖGK verpflichtet für ihre Versicherten einen Kostenersatz zu leisten. Die Verrechnung erfolgt direkt mit den 1.129 Vertragspartnern, sodass die Patientinnen und Patienten die Krankentransporte ohne Zuzahlung nutzen können.

 




ÖGK Gesundheitsbarometer zum Thema Im Einsatz für unsere Versicherten (Anklicken für vergrößerte Ansicht)













Zuletzt aktualisiert am 16. Januar 2023