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Gütesiegel für Urologie-Ausbildung im Hanusch-Krankenhaus

Österreichische Gesundheitskasse erfreut über Zertifizierung

Außenansicht Hanuschkrankenhaus / Credit: ÖGK

Die Urologische Abteilung des Hanusch-Krankenhauses der Österreichischen Gesundheitskasse ist erneut vom European Board of Urology (EBU) als europäisches Ausbildungszentrum für weitere fünf Jahre zertifiziert worden. Das Gütesiegel „EBU-Certified Residency Training Programme Centre in Urology“ wird an europäische urologische Abteilungen vergeben, die besondere Anforderungen an die Facharzt-Ausbildungsqualität erfüllen. Die Auszeichnung erfolgt nach einer intensiven Prüfung durch internationale Expertinnen und Experten.

 

Die von Primar Univ.-Doz. Dr. Eugen Plas, FEBU, FECSM geleitete Abteilung für Urologie ist, als eine von sieben Abteilungen österreichweit, seit 2017 von der EBU zertifiziert. „Die erneute Zertifizierung beweist, dass das Hanusch-Krankenhaus der ÖGK jungen Ärztinnen und Ärzten eine Facharztausbildung auf höchstem Niveau bieten kann und wir durch Kooperation mit verschiedenen Trägern jungen Kolleginnen und Kollegen alle Ausbildungsinhalte ermöglichen,“ freut sich Primar Plas.

 

Für die Verleihung des Gütesiegels musste die Abteilung ein umfangreiches urologisches Leistungsspektrum sowie Forschungsaktivitäten nachweisen. Auch das Ausbildungskonzept unterliegt strengen Kriterien.

An der Urologischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses sind derzeit fünf Ärztinnen und sechs Ärzte beschäftigt. Drei davon befinden sich in der Ausbildung zum Facharzt bzw. zur Fachärztin für Urologie. Das Leistungsspektrum der Abteilung umfasst das gesamte Spektrum der Urologie, bis auf die Kinderurologie. Um auch in diesem wichtigen Bereich erfolgreich ausbilden zu können, arbeitet das Hanusch-Krankenhaus mit der Kinderurologie des Ordensklinikums Linz unter der Leitung von Prim. Univ. Doz. Dr. Josef Oswald, FEAPU zusammen. Somit kann auch dieses Modul der neuen Ausbildungsordnung gelehrt werden. An der Urologischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses werden jährlich rund 1.600 Patientinnen und Patienten stationär und zirka 13.000 ambulant versorgt. 

Das Hanusch-Krankenhaus

Das Hanusch-Krankenhaus ist das Schwerpunktkrankenhaus der ÖGK in Wien. Es verfügt über zehn bettenführende Abteilungen und zahlreiche Institute, Ambulanzen und Tageskliniken. Rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter 320 Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonen, medizinisches Personal und Verwaltungspersonal – versorgen jährlich rund 216.000 ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten. Am Hanusch-Krankenhaus sind sowohl Spezialzentren für Brusterkrankungen, Bauchfellkrebs und Medizinische Genetik als auch Forschungsinstitutionen in der Augenheilkunde, der Hämatologie, der Kardiologie und der Osteologie angesiedelt. Das Hanusch-Krankenhaus ist die größte der 89 Gesundheitseinrichtungen der ÖGK in ganz Österreich.

Hanuschkrankenhaus - Abteilung für Urologie

Zuletzt aktualisiert am 14. Oktober 2022