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Regelmäßig zum Zahnarzt

Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind wichtig für Ihr Kind – auch wenn es keine Zahnprobleme hat.

Assistentin putzt Mädchen die Zähne / Credit: ÖGK

Die Zeitspanne zwischen der Übertragung und der Ansteckung mit Kariesbakterien kann bis zu 18 Monate dauern. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Sie sollten Ihr Kind daher spätestens ab dem zweiten Lebensjahr mit zum Zahnarzt bzw. zur Zahnärztin nehmen.

Nehmen Sie Ihr Kind am besten bei Ihren eigenen Terminen mit und zeigen Sie ihm, dass es keine Angst haben muss. Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt unterstützt Sie sicher gerne dabei. Ihr Kind ist bei Ihnen mitversichert, die Kosten für die Kontrollen bei Vertragsärztinnen und -ärzten werden von Ihrer Krankenversicherung übernommen. So haben Sie immer Gewissheit über den Zahnstatus Ihres Kindes.


Zusätzlich zur zahnärztlichen Kontrolle können Sie auch einen Termin für eine Mundhygiene vereinbaren. Diese trägt auch bei Kindern wesentlich zur Zahngesundheit bei. Bei einer professionellen Mundhygiene werden die Zahnbeläge entfernt, die Zähne gereinigt, poliert und bei Bedarf mit einem speziellen Lack fluoridiert. Durch die Geräte und Materialien ist in der Praxis eine bessere Reinigung der Zähne möglich – Problemzonen werden entdeckt und gezielt gereinigt. Auf den gereinigten, glatten Zahnflächen können Beläge weniger gut haften. Sie erhalten dazu auch Infos und Tipps zur besseren Reinigung zu Hause. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einmal jährlich die Kosten für Mundhygiene von Kindern vom 10. bis zum 18. Lebensjahr.


Zähne können bei Bedarf auch versiegelt und so geschützt werden („Fissurenversiegelung“): Karies entsteht vor allem in den tiefen Rillen auf den Kauflächen der Backenzähne. Diese können mit einem Kunststofflack versiegelt werden. So entstehen glatte Flächen, die zu Hause leichter gereinigt werden können.

Zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2022