DRUCKEN

Essen und Trinken

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle – vor allem Zucker bzw. gezuckerte Speisen und Getränke sind schädlich für die Zähne. Sie führen zur Bildung von Säuren und fördern Karies.

Junge isst einen Apfel / Credit: ÖGK

Daher gilt: weniger Zucker = weniger Karies!

Durch eine ausgewogene Ernährung und eine gute Zahnpflege können Sie negativen Folgen entgegenwirken:

  • Ab ca. 1 Jahr müssen Kinder in der Nacht nichts mehr essen. Geben Sie Ihrem Kind daher nach dem Zähneputzen kein Essen mehr. Bitte gewöhnen Sie Ihr Kind auch nicht an ein süßes „Betthupferl“.

  • Reduzieren Sie Zucker im Essen bzw. gezuckerte Getränke so weit wie möglich.

  • Nasch-Verbote bringen nichts, aber sorgen Sie für ein „gelenktes“ Naschen: Zucker sollte nur zu den Hauptmahlzeiten bzw. unmittelbar danach gegessen werden.

  • Geben Sie Ihrem Kind maximal einmal pro Tag etwas Süßes und lassen Sie es danach Wasser trinken. So können schnell schädliche Säuren, die durch den Zucker entstehen, neutralisiert werden.


Finger weg von "Nuckelflaschen"!
Geben Sie Ihrem Kind keine Nuckel- oder andere Flaschen mit einem Trinkhals – auch nicht zur Beruhigung. Gewöhnen Sie es nicht daran. Diese sind schädlich für die Zähne – das gilt für Kinder jeden Alters.

Durch das ständige Nuckeln gesüßter Getränke werden vor allem die Frontzähne ständig mit Zucker umspült, was diese besonders belastet. Die Säuren weichen den Zahnschmelz auf – das ist Gift für die Zähne Ihres Kindes.
Regelmäßiges Nuckeln an Flaschen, Schnullern, Daumen oder Fingern, ist eine der Hauptursachen für die
Entstehung von Zahn - und Kieferfehlstellungen.

  • Generell sollte jedes Kind seinen eigenen Becher bzw. sein Glas haben – lassen Sie es daraus trinken. Sie vermeiden damit auch die Übertragung von Karies oder anderen Infektionskrankheiten.

  • Wasser ist cool – es ist am besten als Durstlöscher geeignet. Sie können Ihrem Kind aber auch ungesüßte Tees reichen. Stellen Sie immer frisches Wasser zur Verfügung, z. B. in einem Wasserkrug.

  • Wenn ein Getränk süß sein soll: Verdünnen Sie Fruchtsäfte mit Wasser und lassen Sie Ihr Kind danach reines Wasser trinken, um die Säuren zu neutralisieren.

  • Reichen Sie zwischen den Mahlzeiten keine süßen Getränke, das sind keine passenden Durstlöscher. Geben Sie Ihrem Kind bitte nur selten und zu den Mahlzeiten gesüßte Getränke. Vermeiden Sie Soft Drinks wie Eistee oder Cola. Zu viele süße Getränke machen Ihr Kind dick, träge, müde und unkonzentriert. Wasser dagegen hält es fit und wach.

  • Was tun, wenn Baby ein „Beruhigungsmittel“ braucht? Im Zweifelsfall ist der Schnuller besser geeignet, da es nachweislich leichter ist, Kinder davon zu entwöhnen. Je früher das geschieht, desto besser.

  • Voll gestillte Kinder benötigen keine zusätzlichen Getränke. Mit Beginn der Beikost sollten Sie ungesüßte Getränke anbieten.


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Zuletzt aktualisiert am 29. Oktober 2021