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Die richtige Zahnpasta

Verwenden Sie von Anfang an eine wenig fluoridierte Kinder-Zahnpasta. Fluoride stärken die Zähne, sie werden dadurch widerstandsfähiger.

gezeichneter Zahn mit Zahnpasta drauf / Projektlogo

Zusätzlich können Sie mit fluoridiertem Salz kochen. Von Fluorid-Gel für Kinder unter 6 Jahren sowie von Tabletten wird von ärztlicher Seite abgeraten.

Wie entsteht Karies?

Werden die Zähne nicht richtig geputzt, dann setzen sich Bakterien in den Zahnbelägen und damit direkt am Zahn fest. Die Bakterien lösen Mineralien aus dem Zahn – und können so immer tiefer in den Zahn eindringen. Dabei wird die Oberfläche der kranken Zähne immer rauer, es geht immer mehr Substanz verloren. Auf den rauen Oberflächen kleben die Zahnbeläge immer leichter und werden dicker. So werden noch mehr Mineralien herausgelöst – ein Teufelskreis.

Mit der richten Zahnpflege und fluoridhaltiger Zahnpasta kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden. Die Zahnbeläge werden entfernt, die Fluoride fördern den Wiedereinbau von Mineralien in den Zahnschmelz und machen so die Zähne widerstandsfähiger: Die Zähne werden vor Karies geschützt.

Handelsübliche Zahnpasten für Kinder mit Fluorid enthalten in der Regel die richtigen Mengen. Ab den ersten bleibenden Zähnen (ab dem 6. Lebensjahr) können Sie den Fluoridgehalt erhöhen. Fragen Sie dazu bitte Ihren Zahnarzt bzw. Ihre Zahnärztin.

Die Maßeinheit für Fluorid ist „ppm“ (parts per million oder Teile pro Million) Für Kinder unter 6 Jahren sollte die Zahnpasta maximal 500 ppm pro Dosierung enthalten. Eine Überdosierung ist damit ausgeschlossen, auch wenn Ihr Kind die Zahnpasta teilweise verschluckt.

Zahnpasten mit Schleifmitteln für weißere Zähne sind für Kinder und Jugendliche übrigens nicht geeignet. Ihr Zahnschmelz ist noch nicht voll ausgehärtet und kann dadurch beschädigt werden.

Zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2022