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Slacklinen


von Dieter Pechatschek
(Dipl. Sozialpädagoge, Dipl. Outdoortrainer, Übungsleiter Sportklettern)

Foto: Dieter PechatschekOft sieht man Menschen in Parks auf bunten Bändern, die zwischen Bäumen gespannt werden, spazieren. Diese moderne Sportart nennt man Slacklinen. Ziel ist es, auf einem relativ dünnen Band von A nach B zu balancieren. Dabei ist besonders ein Gefühl für Gleichgewicht wichtig.

Um das Gefühl für Gleichgewicht auf der Slackline zu bekommen ist in erster Linie viel Übung notwendig. Entscheidend für das Wohlgefühl und das schnellere Erlangen der grundlegenden Fertigkeiten ist aber auch ein gewisses technisches Know-How.

Zu allererst sollte man als Anfängerin oder Anfänger nur auf Slacklines steigen, die nicht höher als in Kniehöhe gespannt sind. Die Länge sollte zwischen 3 und 5 Metern liegen. Die Augen sind auf einen ruhigen Punkt gerichtet, wie z. B.: der Fixpunkt der Slackline. Die Beine sind leicht angewinkelt. Der Oberkörper wird in eine leichte Vorlage gebracht. Um sich sicherer zu fühlen ist eine helfende Hand von Vorteil. Die Partnerin bzw. der Partner macht dazu eine Faust und Hält den Arm so, dass man ihn gut erreichen kann.

Als letzte Grundregel gilt, es lieber langsam anzugehen und Schritt für Schritt das Know-How auf der Slackline aufzubauen. Bei hastigen, unkontrollierten Bewegungen können leicht Unfälle passieren.

Autor:
Dieter Pechatschek
Dipl. Sozialpädagoge, Dipl. Outdoortrainer, Übungsleiter Sportklettern
Leiter der Workshopreihe „Slackline – Aktiviere deine Balance“

Zuletzt aktualisiert am 28. Oktober 2021