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Angebot für Logopädie wird erweitert: Österreichische Gesundheitskasse und logopädieaustria erzielen Einigung

Rahmenvereinbarung ermöglicht bessere Versorgung

Logopädin mit Kind / Bildquelle: Sergey Novikov/shutterstock.com

Zwischen dem Berufsverband der österreichischen Logopädinnen und Logopäden, logopädieaustria, und der Österreichischen Gesundheitskasse wurde eine österreichweite Rahmenvereinbarung abgeschlossen. Auf deren Basis können ab Jänner 2022 Einzelverträge in ganz Österreich vereinbart werden.

Österreichweit sind 282 Planstellen für Logopädie für eine flächendeckende, niederschwellige Versorgung geplant. Die Verteilung in den Bundesländern erfolgt auf Basis der Einwohnerzahlen und unter Einbeziehung des bereits vorhandenen Versorgungsangebots. Derzeit sind 216 Planstellen besetzt – zukünftig sind 282 Planstellen verteilt auf alle neun Bundesländer vorgesehen.

Eine Vollzeitstelle einer Vertragslogopädin bzw. eines Vertragslogopäden soll durchschnittlich 26 Behandlungsstunden pro Woche umfassen. Es besteht die Möglichkeit, Planstellen zu teilen und die Stundenanzahl für einen Teileinzelvertrag auf 13 Behandlungsstunden pro Woche zu reduzieren. Die Höhe des Stundentarifes wurde mit 60 Euro vereinbart. Für Hausbesuche wurde zusätzlich eine Pauschale von 30 Euro festgesetzt und pro gefahrenem Kilometer wird das amtliche Kilometergeld bezahlt. Auch Vernetzungstätigkeiten werden honoriert.

Die Rahmenvereinbarung sichert eine jährliche Tarifvalorisierung, zudem fällt im Vertragsbereich die Bewilligungspflicht. Auch telemedizinische Leistungen sind zukünftig möglich.