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27 neue Jugendgesundheits-Coaches in Kärnten

Beim Thema Gesundheit setzt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) auf die Erkenntnis wissenschaftlicher Studien: Die Weitergabe von Wissen unter Gleichaltrigen erzielt hohe Erfolgschancen. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Projekt „Jugendgesundheits-Coach Kärnten“ wurden am 22. April 2021 daher 27 Schülerinnen und Schüler geehrt, die dies mit ihren kreativen Gesundheitsaktionen unter Beweis gestellt haben.   

Foto: EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji bei der Online-Abschlussveranstaltung

Freundeskreis und Schule spielen im Leben von Jugendlichen wichtige Rollen, daher halten Jugendliche ihre Gleichaltrigen für besonders glaubwürdig. Diese Erfahrung nützt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) für das Projekt Jugendgesundheits-Coach Kärnten, das vom Kärntner Gesundheitsförderungsfonds finanziert wird. Weiterer Kooperationspartner ist das Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark.  In einem dreitägigen Lehrgang erwerben die Jugendgesundheits-Coaches Wissen aus den Bereichen Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitskompetenz. Im Anschluss daran sollen sie ihr erworbenes Wissen an Schulkolleginnen und Schulkollegen weitergeben. So kann ein Multiplikationseffekt entstehen. „Wir wollen den Jugendlichen mit diesem Projekt dabei helfen, sich in unserem Gesundheitssystem zurechtzufinden und gute von schlechten Gesundheitsinformationen zu unterscheiden. Damit können sie besser wichtige Entscheidungen in Bezug auf das eigene Wohlbefinden treffen. Mit der Weitergabe dieses Wissens wird auch die Gesundheit der Menschen im Umfeld der Coaches positiv beeinflusst“, erklärt Georg Steiner, MBA, Landesstellenausschussvorsitzender der ÖGK in Kärnten. 


Informationen zum Jugendgesundheitscoach 

Das kostenlose Angebot nahmen 27 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in Anspruch. Anfang 2020 wurden im Lehrgang eine Vielzahl an Themen wie zum Beispiel Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit (Mobbing), Suchtverhalten (Alkohol, Rauchen, Drogen, Smartphone, Spiele, Internet), Sexualität besprochen, aber auch wie Entscheidungen zur Förderung von Gesundheit im Alltag getroffen werden können. Im Gegenzug sollen die Jugend-Coaches ihr neu erworbenes Wissen an Schulkolleginnen und Schulkollegen weitergeben. Wie sie das umsetzen, war ihnen überlassen. Trotz Pandemie zeigten die Jugend-Coaches viel Einsatz und Kreativität: Von Präsentationen und Flyern zu diversen Themen, über Sportveranstaltungen, bis hin zu Übungsvideos und sogar einem Youtube-Video, konnten die Coaches alle Methoden einsetzen, die sie zur Förderung der Gesundheit für geeignet hielten. Durch diese „Peer-Arbeit“ (Peer = Gleichgestellte/ Gleichaltrige) konnten bis dato fast 3.000 Mitschülerinnen und Mitschüler erreicht werden.

 

Abschlussveranstaltung 

Bei der Online-Abschlussveranstaltung am 22. April wurden die Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen geehrt. Nach der Vorstellung der einzelnen Gesundheitsaktionen hatten die Coaches noch die Gelegenheit, ihre Erfahrungen gemeinsam mit EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji zu vertiefen. Abschließend erhielten die Jugendlichen ein offizielles Zertifikat, das sie als Jugendgesundheits-Coach auszeichnet.  


Foto: EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji bei der Online-AbschlussveranstaltungFoto: EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji bei der Online-Abschlussveranstaltung, Fotocredit: ÖGK


Veröffentlicht am 23.04.2021