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Befristete Beschäftigung ausländischer Erntehelferinnen und Erntehelfer

Veröffentlichung: Newsletter Nr. 4/März 2021


Per Verordnung des Bundesministers für Arbeit (BGBI. II Nr. 96/2021) dürfen im Jahr 2021 bis zu 200 Beschäftigungsbewilligungen für Erntehelferinnen und Erntehelfer erteilt werden.

Bei Erntehelferinnen und Erntehelfern handelt es sich um Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und Aufenthaltsrecht in Österreich, denen eine Beschäftigungsbewilligung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) erteilt wurde (Geltungsdauer von höchstens sechs Wochen). 

Erntehelferinnen und Erntehelfer im Sinne des § 5 Abs. 1 Z 2 AuslBG gelten bezüglich der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung als Dienstnehmerin bzw. Dienstnehmer und sind in den herkömmlichen Beschäftigtengruppen für Landarbeiter abzurechnen:

  • Land- und Forstarbeiter
  • Land- und Forstarbeiter (ohne Arbeiterkammer- oder Landarbeiterkammerzugehörigkeit)
  • Land- und Forstarbeiter (mit Arbeiterkammerzugehörigkeit)
  • Land- und Forstarbeiter (mit Landarbeiterkammerzugehörigkeit und Wohnbauförderungsbeitrag)


Die Beschäftigtengruppen, die Ergänzungen zur Beschäftigtengruppe (zum Beispiel Nachtschwerarbeits-Beitrag - NB) sowie die Ab- und Zuschläge (zum Beispiel Service-Entgelt) finden Sie im aktuellen Tarifsystem (TASY).  

Das Tarifsystem sowie weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Link in der Rubrik "Mehr zum Thema".

Autorin: Michaela Podgornik/ÖGK