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Tiroler Schulen sind gesund

Der Corona-Virus hat die Gesundheit an den Schulen in besonderen Fokus gerückt. Die Österreichische Gesundheitskasse begleitet und unterstützt seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Land Tirol, Bildungsdirektion, Pädagogische Hochschule Tirol und BVAEB regionale Initiativen für einen gesunden Schulalltag. 62 Schulen wurden dafür bereits ausgezeichnet.    

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Neu dabei sind die Volksschule Westendorf, die Mittelschulen in Brixlegg und Haiming, das BRG/BORG Schwaz, die HAK in Innsbruck, die Polytechnische Schule Schwaz sowie drei Einrichtungen im Bezirk Lienz (MS Virgental, BRG Lienz und HLW Lienz). Elf Bildungseinrichtungen wurden zum zweiten Mal ausgezeichnet und dürfen das Gütesiegel für drei weitere Schuljahre tragen.

 

62 ausgezeichnete Schulen

„Insgesamt haben wir in ganz Tirol bereits 62 Schulen das Gütesiegel verliehen“, weiß Werner Salzburger, Vorsitzender des ÖGK-Landesstellenausschuss: „Von der Volksschule bis zu den höherbildenden Einrichtungen sind die Nachfrage und das Interesse sehr hoch.“ Für Dr. Arno Melitopulos-Daum, Landesstellenleiter und ÖGK-Fachbereichsleiter für Versorgungsmanagement steht fest: „Die Schule ist für uns ein ganz zentraler und wichtiger Partner bei der Vermittlung und Entwicklung von Gesundheitskompetenzen.“

 

In einer gesunden Schule sind Strukturen und Prozesse etabliert, welche die Umsetzung von ganzheitlicher Gesundheitsförderung sowie die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ermöglichen. Übergeordnetes Ziel ist es, den Lebensraum Schule für alle Beteiligten gesundheitsförderlich zu gestalten und motivierende Arbeits- und Lernbedingungen zu schaffen.

 

“Das Gütesiegel ist eine Bestätigung dafür, dass eine Schule Gesundheitsförderung am Standort ganzheitlich lebt”, bringt es Projektleiterin Elisa Steiner BA auf den Punkt. Seit 2015 begleitet sie mit dem Team der gesunden Schule Tirol interessierte Bildungseinrichtungen am Weg zum Gütesiegel. Bisher wurden rund 70 Schulen mit dem Programm erreicht. Tirolweit gibt es 697 Schulen.

Für das kommende Schuljahr machen sich wieder zwölf neue Schulen auf den Weg zum erstmaligen Antrag und 16 Schulen für die Wiederverleihung. Das Gütesiegel wird auf die Dauer von drei Jahren verliehen.

 

Gütesiegel Gesunde Schule Tirol

Das Gütesiegel Gesunde Schule Tirol ist eine gemeinsame Initiative von Österrei- chische Gesundheitskasse, Bildungsdirektion für Tirol, Land Tirol, Pädagogische Hochschule Tirol (PHT) und Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbah- nen und Bergbau (BVAEB). Alle Gütesiegelschulen sowie mehr Infos zum Projekt unter https://gesundeschule.tsn.at

 

Statements:
„Die Gesundheitskompetenzen der heranwachsenden Generationen zu fördern ist eines der wichtigen Ziele der Tiroler Gesundheitspolitik. Daher unterstützen wir die schulische Gesundheitsförderung als wichtige Säule, denn erworbene gesundheitliche Defizite in der Kindheit wirken sich auch im Erwachsenenalter aus. Aus unseren Kindern und Jugendlichen sollen nach besten Möglichkeiten mündige gesunde Erwachsene werden. Das Rüstzeug soll ihnen neben dem Elternhaus auch in der Schule mitgegeben werden.“

Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, Gesundheitslandesrat

 

„Von einer gesunden Schule profitieren alle: Schülerinnen und Schüler können sich unter optimalen Lernbedingungen besser entwickeln, das Lehr- und Schulpersonal fühlt sich im Arbeitsalltag wohl und die Eltern bauen eine positive Beziehung zur Schule ihrer Kinder auf.”
Dr. Beate Palfrader, Bildungslandesrätin

 

„Besonders bedeutend ist es, dass Schulleitung und Lehrkörper hinter der schulischen Gesundheitsförderung stehen. Diese können die Umsetzung der Maßnahmen vorantreiben. Insbesondere ist die Unterstützung und Aus- und Fortbildung der Pädagoginnen und Pädagogen wesentlich für ihr eigenes Wohlbefinden, aber auch die optimale Betreuung und Förderung der Kinder.”

Dr. Werner Mayr, Leiter Pädagogischer Bereich Bildungsdirektion Tirol

 

„Gesunde Kinder brauchen gesunde Pädagoginnen und Pädagogen. Die Gesundheitsvorsorge und -sensibilisierung ist deshalb ein wichtiger Schwerpunkt der Ausbildung an unserer Hochschule.”
Mag. Dr. Irmgard Plattner, Vizerektorin Pädagogische Hochschule Tirol

 

„Mit Corona ist die Gesundheit wieder in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft gerückt. Umso wichtiger ist die Aufklärung und Bewusstseinsbildung, die bereits bei den Kindern und Jugendlichen ansetzt.”

Bernhard Huter, Direktor BVAEB Tirol

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 Foto: MS Brixlegg / VS Wängle