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Rechnungen von bei Nicht-Vertragspartnern durchgeführten CT- bzw. MRT-Untersuchungen können nach den Bestimmungen des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetztes nur dann zur Erstattung eingereicht werden, wenn die Geräte, auf denen die Untersuchung durchgeführt werden, im sogenannten Großgeräteplan des österreichischen Strukturplans Gesundheit (ÖSG), festgelegt sind. Im Bundesland NÖ sind derzeit bei privaten Betreibern keine Geräte in Betrieb, die diese Voraussetzung erfüllen.


Nach § 23 der Satzung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) erfolgt die Berechnung der Erstattung von Kosten für Leistungen der ärztlichen Hilfe, für Leistungen, die der ärztlichen Hilfe gleichgestellt sind sowie für medizinische Hauskrankenpflege (§§ 131 Abs. 1 und 2, 151 Abs. 4 ASVG) hinsichtlich der Höhe, Methodik und Voraussetzungen

  1. nach Maßgabe der zum 31. Dezember 2019 in Geltung gestandenen Satzungsbestimmungen der örtlich zuständigen Gebietskrankenkasse, sowie
  2. auf Basis der bestehenden (regionalen) vertraglichen Regelungen, solange diese nach § 718 Abs. 6 ASVG weiterhin in Geltung stehen.


Die anzuwendenden Satzungsbestimmungen und vertraglichen Regelungen ergeben sich für Versicherte und deren Angehörige nach dem Beschäftigungsort des/der Versicherten bzw. in Ermangelung eines solchen nach dem Wohnsitz bzw. Aufenthaltsort des/der Leistungsberechtigten. Die bei der Kostenerstattung zu berücksichtigenden maßgeblichen Satzungsbestimmungen nach Z 1 sowie die anzuwenden (gesamt)vertraglichen Regelungen nach Z 2 sind: 

Satzungsbestimmungen (343.8 KB)

CT-Gesamtvertrag  (242.3 KB)

3. Zusatzvereinbarung zum CT-Gesamtvertrag  (135.8 KB)

CT-Regionenregelung  (89.6 KB)

MRT-Gesamtvertrag (243.0 KB)

3. Zusatzvereinbarung zum MRT-Gesamtvertrag  (134.9 KB)

MRT-Regionenregelung  (230.9 KB)

Zuletzt aktualisiert am 15. Dezember 2020