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fit for work


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Unternehmen 

Die ARGE Sozialdienst Mostviertel ermöglicht seit fast 40 Jahren psychisch beeinträchtigten Menschen ein selbstbestimmtes Leben außerhalb der Klinik. Der Verein bietet an sechs verschiedenen Standorten Wohn- und Tagesstruktureinrichtungen für mehr als 100 Menschen mit psychischen Erkrankungen an.
Die knapp 50 hauptamtlichen Mitarbeiter/innen bieten individuelle Betreuung, Förderung und Hilfestellung, um den Alltag bestmöglich zu strukturieren und zu organisieren.
Das Projekt der Betrieblichen Gesundheitsförderung soll vorhandene Ressourcen stärken und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die eigene Gesundheit sensibilisieren.   

Logo: ARGE Sozialdienst Mostviertel


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Firmenanschrift

Arbeitsgemeinschaft Sozialdienst Mostviertel
Preinsbacher Straße 39-41
3300 Amstetten
www.argesozialdienst.net  

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Projektdaten

Projekttitel: „fit for work“
Anzahl der Beschäftigten: 49
Projektbegleitung: Sandra Gratzer
Projektbeginn: Oktober 2019
Projektende: laufend   

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Projektziele

  • Reduzierung von Arbeitsbelastungen 
  • Sensibilisierung für die eigene Gesundheit 
  • Förderung der Arbeitszufriedenheit und gesteigertes Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  
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Projektablauf

Nach ausführlichen Informations- und Planungsgesprächen mit der Geschäftsführung wurde im November 2019 das BGF-Projekt „fit for work“ mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen ARGE Sozialdienst Mostviertel gestartet.

Im ersten Teil der Ist-Erhebung fand eine anonyme Mitarbeiterbefragung mittels Fragebogen durch die ÖGK statt. Mit diesem Erhebungsinstrument werden positive und negative Einflüsse der Arbeits- und Organisationsstruktur erfasst. Der zweite Teil der Analyse bestand aus den Mitarbeiterworkshops, die in allen vier Standorten mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt werden konnten. In diesem moderierten Arbeitskreis wurden sowohl Gesundheitsressourcen und Motivatoren des Arbeitsalltags erhoben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz und die Arbeitsabläufe aufgezeigt. Dabei wurden von den Teilnehmenden gemeinsame Verbesserungsvorschläge und Lösungsansätze erarbeitet.

Die Ergebnisse wurden im Juli und August der Geschäftsführung präsentiert, dabei wurden entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Diese Entscheidungen wurden im September 2020 in persönlichen Teambesprechungen an alle Mitarbeiter/innen kommuniziert, wobei auch die Möglichkeit bestand eventuelle unklare Angelegenheiten zur besprechen. Einige der Maßnahmen konnten sofort umgesetzt werden. Die Geschäftsführer und die Mitarbeiter/innen sind derzeit bemüht, weitere Ergebnisse aus den Workshops umzusetzen – was in diesen guten, offenen Teams bestimmt gut gelingen wird.

 

Durch die Unterzeichnung der BGF-Charta dokumentierte die Geschäftsleitung, sich an den zentralen Merkmalen der Betrieblichen Gesundheitsförderung zu orientieren.


Verfasserin: Sandra Gratzer






Zuletzt aktualisiert am 18. November 2020