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Antrag auf Kinderbetreuungsgeld


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Tipps

  • Das Kinderbetreuungsgeld sowie die Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld gebühren nur auf Antrag. Eine Geburtsmeldung oder ein Antrag auf Wochengeld ersetzen niemals einen Antrag auf Kinderbetreuungsgeld.
  • Das Kinderbetreuungsgeld kann nur bis zu 182 Tage rückwirkend geltend gemacht werden. Daher wird empfohlen, den Antrag bald nach der Geburt (bei Wechsel zwischen den Elternteilen etwa ein Monat vor dem Wechsel) bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) einzubringen (fehlende Unterlagen können nachgereicht werden).
  • Wird im Anschluss an einen Wochengeldbezug noch ein Resturlaub verbraucht, sollte in einem Beratungsgespräch geklärt werden, ab welchem Tag ein Bezug der Leistungen sinnvoll ist, damit es nicht zu einem Überschreiten der Zuverdienstgrenze kommt.
  • Zuständig ist jener Krankenversicherungsträger, bei dem Wochengeld bezogen wurde bzw. bei dem man versichert (anspruchsberechtigt) ist bzw. zuletzt versichert (anspruchsberechtigt) war. Hat bisher keine Versicherung bestanden, ist die Österreichische Gesundheitskasse zuständig.
  • Holen Sie sich die Handy-Signatur und reichen den Antrag online ein (siehe unten). Kürzere Bearbeitungswege ermöglichen uns im Regelfall eine schnellere Abwicklung der Prüfung.
  • Achten Sie darauf, dass der Antrag vollständig ausgefüllt ist und alle erforderlichen Unterlagen beiliegen (siehe unten).
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Erforderliche Unterlagen

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Nachweis über den Bezug der Familienbeihilfe
    (bei getrennt lebenden Eltern muss die Familienbeihilfe vom antragstellenden Elternteil selbst bezogen werden)
  • Wochengeldbestätigung bzw. Bestätigung über den Erhalt wochengeldähnlicher Leistungen
    (wenn dieser Anspruch bei einem anderen Krankenversicherungsträger besteht - auch bei privaten oder ausländischen Krankenversicherungsträgern)
  • Meldebestätigungen (Meldezettel) von Antragsteller/in und Kind
    (die beiden müssen denselben Hauptwohnsitz haben)
  • Nachweis der ersten sechs vorgesehenen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen

Bei getrennt lebenden Eltern (zusätzlich):

  • Obsorgeberechtigung für das Kind und Bezug der Familienbeihilfe durch den antragstellenden Elternteil

Bei nicht-österreichischen Staatsbürgerinnen/Staatsbürgern (zusätzlich):

  • Anmeldebescheinigung bei EU/EWR-Bürgerinnen/-Bürgern von Antragsteller/in und/oder Kind
  • Aufenthaltstitel (Vorder- und Rückseite) von Antragsteller/in und/oder Kind
  • Asylbescheid (alle Seiten des Asylbescheides erforderlich) von Antragsteller/in und/oder Kind
  • Legitimationskarte (beidseitig, in Kopie)

Bei Adoptiv- oder Pflegeeltern (zusätzlich):

  • Nachweis der erfolgten Adoption
  • oder Bestätigung über die Übernahmen der Pflege

Info

Liegen uns aktuelle Unterlagen bereits in elektronischer Form vor, müssen diese kein weiteres Mal vorgelegt werden.

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Online-Antrag

Wenn Sie über die Handy-Signatur verfügen, können Sie die eingescannten Unterlagen auf MeineSV einreichen:

Kinderbetreuungsgeld beantragen 

Info

Ein Zugang über finanzonline.bmf.gv.at/fon/ ist ebenfalls möglich.

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Antrag mit Formular (Papier)

Füllen Sie den Antrag auf Kinderbetreuungsgeld vollständig aus (in jedem Fall sind auch Angaben zum zweiten Elternteil erforderlich).

Das Antragsformular erhalten Wochengeldbezieherinnen automatisch. Sie finden es aber auch in den Kundenservicestellen der ÖGK oder Sie drucken das Antragsformular hier aus:

Kinderbetreuungsgeld - Antrag (371.4 KB) 

Tipp

Per Fax oder E-Mail gestellte Anträge haben keine Rechtsgültigkeit und können nicht fertiggestellt werden. Eine Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes kann nur nach Vorliegen des Original-Antrages erfolgen.

Den ausgefüllten Antrag (im Original) und eventuell erforderliche Unterlagen können Sie in einer der Kundenservicestellen der ÖGK abgeben oder per Post abschicken an: