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Ärztliches Covid-19-Risiko-Attest für Erwerbstätige


  • Dienstnehmer, geringfügig Beschäftigte und Lehrlinge, die Risikopatienten für einen schweren Verlauf von COVID-19 sind, können sich ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest dafür ausstellen lassen. Damit haben sie bei ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf Homeoffice oder eine geeignete Gestaltung des Arbeitsplatzes, um eine Ansteckung mit größtmöglicher Sicherheit zu verhindern. Hinweis: für diese Ansprüche muss ein COVID-19-Risiko-Attest vorliegen. Ein herkömmliches ärztliches Attest, das die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe bestätigt, reicht nicht aus
  • Der Dachverband der Sozialversicherungsträger hat im Mai 2020 Angehörige von Risikogruppen angeschrieben. Patienten, die ein solches Schreiben vorlegen können, ist auf jeden Fall ein COVID-19-Risiko-Attest auszustellen.   
  • Auch Patienten, die kein Schreiben der Sozialversicherung erhalten haben, können Sie ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen. Achtung: Nicht jede chronische Erkrankung bedeutet, dass man zur COVID-19-Risikogruppe gehört. Dies ist im Einzelfall ärztlich anhand konkreter Vorgaben des Gesundheitsministeriums abzuklären.   
  • Wenn Sie ein ärztliches Covid-19-Risikoattest ausstellen, orientieren Sie sich bitte an den offiziellen Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zur Erstellung einer individuellen COVID-19 Risikoanalyse bezüglich eines schweren Krankheitsverlaufs“ und verwenden Sie das entsprechende Formular. Dort sind konkrete Kriterien für Risikopatienten festgelegt.  
  • Das Honorar für das Risiko-Attest verrechnen Sie bitte direkt mit der ÖGK (Positionsnummer COVRA).