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Weiteres Vorgehen nach COVID-19-Test


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Testergebnis positiv

Der Patient wird - rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Anrufes bei 1450 - behördlich abgesondert. Mit dem Wirksamkeitszeitpunkt der Absonderung wird Ihre telefonische Krankschreibung storniert. Die Absonderung nach dem Epidemiegesetz ersetzt nämlich die Krankschreibung, auch für den Dienstgeber. Der Patient befindet sich also offiziell nicht im Krankenstand und erhält auch kein Krankengeld, sondern bekommt auf Basis der behördlichen Absonderung sein Entgelt vom Dienstgeber weiter ausbezahlt.  

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Testergebnis negativ

Der Verdachtsfall wird natürlich nicht abgesondert. Ihre ausgestellte Krankschreibung erlischt spätestens nach fünf Arbeitstagen. Eine Krankschreibung darüber hinaus ist nur nach persönlicher ärztlicher Begutachtung möglich.   

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Keine Testung

(weil Verdachtsfall nicht bei 1450 anruft oder weil dort eine Testnotwendigkeit verneint wird)

Die ausgestellte Krankschreibung erlischt spätestens nach fünf Arbeitstagen.

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Sonderfall

Besteht weiterhin eine COVID-19-Verdachtslage und hat der Patient entsprechende Symptome können Sie die Krankschreibung verlängern – auch auf Basis einer (weiteren) telemedizinischen Konsultation. Falls der Patient nicht bei 1450 angerufen hat, weisen Sie ihn bitte nochmals darauf hin oder melden Sie in selbst zur Testung an, sofern in Ihrem Bundesland diese Möglichkeit besteht.