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Beitragsrechtliche Behandlung von Schutzimpfungen

Wenn der Dienstgeber die Kosten übernimmt

Veröffentlichung: Dienstgeber-Newsletter Nr. 6/September 2020


Folgender Sachverhalt: Ein Unternehmen bietet seinen Dienstnehmern im Rahmen einer Betriebsaktion eine Impfung gegen die saisonale Grippe an. Die Durchführung erfolgt im Betrieb von einem praktischen Arzt aus der näheren Umgebung. Die Kosten der Aktion trägt ausschließlich der Dienstgeber. Dienstnehmer, die lieber zu ihrem eigenen Hausarzt gehen, erhalten die Impfkosten gegen Vorlage eines entsprechenden Beleges ebenfalls ersetzt.

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Handelt es sich bei diesem "Vorteil aus dem Dienstverhältnis“ um ­beitragspflichtiges Entgelt?

Nein! Sowohl die im Betrieb vorgenommenen Impfungen als auch die vom Dienstgeber geleisteten Zuschüsse sind als freiwillige soziale Zuwendungen im Sinne des § 49 Abs. 3 Z 11 lit. b Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) zu qualifizieren und somit beitragsfrei. Dabei handelt es sich um die im "Impfplan Österreich“ des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz angeführten nationalen Impfungen gegen impfpräventable Erkrankungen. 

Den "Impfplan Österreich 2020“ können Sie unter dem Link in der Rubrik "Mehr im Internet" abrufen.

Autorin: Michaela Podgornik/ÖGK