DRUCKEN

BGF beim HAARSCHNEIDER – ihrem Friseur im Mostviertel


Unternehmen

Das Unternehmen von Simon Tanzer besteht aus insgesamt vier Standorten im westlichen Mostviertel. Wie auch auf der Homepage zu lesen ist legt Herr Tanzer großen Wert auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen am Arbeitsplatz „…und weil nur zufriedene Mitarbeiter/innen dieses gute Gefühl auch an unsere Kunden weitergeben können, pflegen wir einen engen Austausch untereinander. Team-Events, regelmäßige Team-Meetings, großzügige Wohnküchen in allen Salons und besondere Rücksichtnahme auf Mütter in der Weihnachts- und Ferienzeit sowie bei Krankheit der Kinder sind das starke Fundament der Haarschneider-Familie.“

Logo_Haarschneider.jpg

Firmenanschrift

Simon Tanzer
Ardaggerstraße 12
3313 Wallsee
www.haarschneider-mostviertel.at 

Projektdaten

Projekttitel: BGF beim HAARSCHNEIDER – ihrem Friseur im Mostviertel
Anzahl der Beschäftigten: 27
Projektbegleitung: Manfred Eberl, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Manfred Eberl, NÖGKK
Projektbeginn: Jänner 2018
Projektende: Herbst 2019

Projektziele

  • Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen am Arbeitsplatz steigern bzw. optimieren
  • Vertretungsregelung festlegen
  • Erleichterung diverser Arbeitssituationen 

Projektablauf 

Unter dem Motto „BGF beim HAARSCHNEIDER – ihrem Friseur im Mostviertel“ und mit der Motivation das ohnehin schon sehr gute Betriebsklima aufrecht zu erhalten oder auch zu verbessern und die Mitarbeiter/innen wert zu schätzen startete Herr Simon Tanzer in Zusammenarbeit mit der NÖGKK das Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Bei einer Kick-Off-Veranstaltung im wurden die Mitarbeiter/innen von Herrn Manfred Eberl (NÖGKK) über den Ablauf des Projektes sowie über die Ziele und Möglichkeiten der Betrieblichen Gesundheitsförderung informiert. Der Zeitpunkt wurde so gewählt, dass alle Mitarbeiter/innen daran teilnehmen konnten.

Im ersten Schritt startete die Analysephase. Im ersten Teil der Ist-Erhebung fand eine anonyme Mitarbeiterbefragung durch die NÖGKK statt. Mit diesem Erhebungsinstrument werden positive und negative Einflüsse der Arbeits- und Organisationsstruktur erfasst. Der zweite Teil der Analyse bestand aus den Mitarbeiterworkshops, die in jeder Filiale stattfanden. In diesem moderierten Arbeitskreis wurden sowohl Gesundheitsressourcen und Motivatoren des Arbeitsalltags erhoben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz und die Arbeitsabläufe aufgezeigt. Dabei wurden von den teilnehmenden Mitarbeiterinnen diverse Verbesserungsvorschläge und Lösungsansätze erarbeitet.

Diese Ergebnisse wurden der Geschäftsführung präsentiert und es wurden entsprechende Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. Mit der Evaluierung im Herbst 2019 wurde der Erfolg des Projektes gemessen. Diese Erhebung fand, ebenso wie in der Analysephase, durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung durch die NÖGKK statt.

Das Ansuchen für die Zuerkennung der Qualitätsauszeichnung „BGF-Gütesiegel“ für ein erfolgreich durchgeführtes BGF-Projekt an das Österreichische Netzwerk der Betrieblichen Gesundheitsförderung wurde gestellt und nunmehr für den Zeitraum 2020 bis 2022 zuerkannt.

Gütesiegelübergabe_Foto: Simon Tanzer

Verfasserin: Sandra Gratzer

Zuletzt aktualisiert am 26. August 2020