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Einhebung der Service-Entgelte nicht vergessen

Veröffentlichung: Dienstgeber Newsletter Nr. 5/September 2020


Das Service-Entgelt für die e-card fällt für alle Personen an, die am 15.11. in einem krankenversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen. Für 2021 ist somit am 15.11.2020 ein Service-Entgelt in Höhe von € 12,30 fällig.

Das Service-Entgelt ist für folgende Personen vom Dienstgeber einzuheben:

  • Dienstnehmer, freie Dienstnehmer, Lehrlinge, Personen in einem Ausbildungsverhältnis.
  • Dienstnehmer, die auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit mindestens die Hälfte ihres Entgeltes vom Dienst­geber fortgezahlt bekommen.
  • Bezieher einer Urlaubsersatzleistung gemäß § 10 Urlaubsgesetz (UrlG) oder einer Kündigungsentschädigung.


Folgende Personengruppen sind von der Einhebung des Service-Entgeltes ausgenommen:

  • Geringfügig beschäftigte Dienstnehmer.
  • Dienstnehmer, die am Stichtag zum 15.11. keine Bezüge erhalten (z. B. bei Wochenhilfe, Karenz nach dem Mutterschutzgesetz 1979/Väter-Karenzgesetz, Präsenzdienst bzw. Zivildienst).
  • Dienstnehmer, die auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit weniger als die Hälfte ihres Entgeltes vom Dienstgeber fortgezahlt bekommen.
  • Personen, von denen bekannt ist, dass sie bereits im ersten Quartal des nachfolgenden Kalenderjahres wegen Pensionsantritt von der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung abgemeldet werden.
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Meldung und Abfuhr

Im Selbstabrechnerverfahren ist das Service-Entgelt mittels monatlicher Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) für November an den Krankenversicherungsträger zu melden und mit den übrigen Sozialversicherungsbeiträgen für November bis spätestens 15.12. abzuführen. Im Beitragsvorschreibeverfahren wird das Service-Entgelt automatisch berücksichtigt.

Autorin: Michaela Podgornik/ÖGK