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Kassenfusion: Infos für Krankenanstalten & Einrichtungen Kur und Reha

Ab 1. Jänner 2020 tritt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) an Stelle der neun Gebietskrankenkassen. Daraus ergeben sich auch für Krankenanstalten sowie Einrichtungen für Kur & Reha einige Fragen, die wir hier in dieser laufend aktualisierten Liste beantworten. 


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Bleiben bereits bestehende Verträge aufrecht? 

Bestehende Kassenverträge bleiben ab 1. Jänner 2020 weiterhin im bisherigen qualitäts- und mengenmäßigen Umfang aufrecht und gehen unverändert mit allen bestehenden Rechten und Pflichten auf die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) über. Ihre Vertragspartnerin ist somit ab 1. Jänner 2020 automatisch die ÖGK, die Rechtsnachfolgerin der neun Gebietskrankenkassen. Dies gilt für Krankenanstaltenverträge, Ambulanzverträge sowie für Kassenverträge mit Einrichtungen für Kur und Rehabilitation. 

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Wer sind künftig meine Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner?

Ihre bisherigen operativen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Ihrem Bundesland sind weiterhin für Sie die erste Anlaufstelle und stehen Ihnen bei Fragen und Anregungen jederzeit unterstützend zur Seite. 

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Gibt es ab. 1. Jänner 2020 Auswirkungen auf Verrechnungen bzw. Bewilligungen? 

Die Versicherten der ÖGK werden weiterhin bundesländerweise zugeordnet und für die Abrechnung sind auch künftig die 2-stelligen Trägercodes zu verwenden. Bewilligungen werden daher wie gewohnt von der für den Versicherten zuständigen regionalen ÖGK-Stelle und somit unabhängig vom Ort der Leistungserbringung bearbeitet. Bewilligungen, die im Jahr 2019 ausgestellt wurden, gelten natürlich auch im Jahr 2020 weiter, wenn ein entsprechendes Gültigkeitsdatum nicht überschritten wurde. Mehr…


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Welche Auswirkungen hat die Kassenfusion auf die Sonderversicherungsträger?  

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) sowie die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) fusionieren zur Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS). Die Versicherungsanstalt der öffentlich Bediensteten (BVA) und jener für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) werden zur BVAEB. Über die daraus resultierenden Änderungen und Details, erfolgt die Information gesondert über die jeweiligen Träger.   

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Welche Auswirkungen hat die Kassenfusion auf die Betriebskrankenkassen?  

Mit 1. Jänner 2020 sind all jene Versicherten (Anspruchsberechtigte), die bisher bei einer Betriebskrankenkasse (Ausnahme: BKK Wr. Verkehrsbetriebe) versichert waren, gemäß ASVG über die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) versichert und erhalten die ihnen laut ASVG, Satzung und Krankenordnung der ÖGK zustehenden Leistungen. Darüber hinaus geltende Leistungsansprüche können bei jener Privatstiftung geltend gemacht werden, die von Ihrem Unternehmen anlässlich der Auflösung Ihrer Betriebskrankenkasse gegründet wurde. Mehr…


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Fonds-Krankenanstalten: Was ist mit Vereinbarungen, die zusätzlich zur LKF-Finanzierung bestehen? Was ändert sich beim Datenaustausch? 

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) tritt im vertraglichen Umfang in diese Vereinbarungen ein. Das Leistungsjahr 2019 ist wie bisher abzuwickeln. Über die operative Vorgangsweise ab dem Leistungsjahr 2020 erfolgt eine gesonderte Information. Für den Datenaustausch verwenden Sie bitte wie bisher die Trägercodes. Die Daten werden weiterhin an die für die Patienten zuständige regionale Verrechnungsstelle der ÖGK übermittelt.  

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PRIKRAF-Spitäler: Sind künftig alle ÖGK-Versicherten anspruchsberechtigt? 

Ihr vorhandener Krankenanstaltenvertrag war, was die Gebietskrankenkassen betrifft, nur für die Anspruchsberechtigten der vom Vertrag umfassten Gebietskrankenkassen gültig. Mit dem PRIKRAF wurde klargestellt, dass der Vertrag nunmehr für alle Anspruchsberechtigten der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) gilt. Die Zahl der Anspruchsberechtigten bleibt gleich, es kommt lediglich zu einer Verwaltungsvereinfachung, da ab 2020 alle Fälle direkt mit dem PRIKRAF verrechnet werden.