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Rezeptgebührenobergrenze (REGO)

Wer auf Kosten der Krankenkasse ein Medikament erhält, zahlt in der Apotheke die Rezeptgebühr. Überschreiten die Ausgaben für Medikamente jedoch eine bestimmte Grenze, ist die Person von der Rezeptgebühr befreit. Diese Rezeptgebührenobergrenze hängt vom jährlichen Nettoeinkommen ab.

Piktogramm Sparschwein_Quelle: ÖGK

Eine Befreiung von der Rezeptgebühr gab es nur für Personen, bei denen gesetzliche Gründe vorlagen oder die wegen geringem Einkommen einen Antrag auf Rezeptgebührenbefreiung gestellt haben. 


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Mit der Einführung der Rezeptgebührenobergrenze wurde eine zusätzliche Möglichkeit zur Gebührenbefreiung geschaffen. 


Die Rezeptgebührenobergrenze gilt für alle Personen, die nicht schon automatisch bzw. auf Antrag von der Rezeptgebühr befreit sind. Im laufenden Kalenderjahr müssen Sie bereits ein Mindestmaß an Rezeptgebühren bezahlt haben, damit die Regelung der Obergrenze angewendet wird. 

Dieses Mindestmaß liegt bei etwa 37 Rezeptgebühren. Das Überschreiten der Rezeptgebührenobergrenze wird beim Stecken der e-card automatisch angezeigt.


Ist die Obergrenze erreicht, kann der Patient/die Patientin für Medikamente mit ärztlichem Rezept von der Rezeptgebühr befreit werden. Die Medikamente müssen in einer Apotheke oder Hausapotheke bezogen werden. 


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Der Unterschied zwischen der Rezeptgebührenbefreiung und der Rezeptgebührenobergrenze liegt darin, dass Versicherte bei der „klassischen“ Befreiung ab dem Befreiungszeitpunkt keine Rezeptgebühren bezahlen.


Bei der Rezeptgebührenobergrenze bezahlt der bzw. die Versicherte solange die Rezeptgebühr, bis er bzw. sie mit diesen Zahlungen die Grenze überschreitet.