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Bewilligung und Kosten

Sie als Ärztin oder Arzt verordnen eine Physiotherapie. Die Physiotherapeutin/der Physiotherapeut führt die Therapien aus, die für den Patienten oder die Patientin am besten geeignet sind. 

Piktogramm Physiotherapie_Quelle: ÖGK

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Bewilligung

  • PT45/LD45: Die Verordnung muss ab der 7. Sitzung – bezogen auf das
    Krankheitsbild – bewilligt werden. Das heißt, werden für Kreuzschmerzen
    erstmalig 6 x PT45 verordnet, sind diese bewilligungsfrei. Die zweite Verordnung für die Kreuzschmerzen ist bewilligungspflichtig, unabhängig davon, wieviel Zeit zwischen Erst- und Zweitverordnung liegt.

  • PT60, PT75, Hausbesuche: Die Verordnung muss ab der 1. Sitzung bewilligt werden.

  • Ist eine Verordnung zu bewilligen, wendet sich die Patientin/der Patient mit der Verordnung an die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK).

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Kosten 

  • Sobald die ÖGK die Verordnung bewilligt hat, kann der Patient/die Patientin die Behandlungen von einem Physiotherapeuten, einer Physiotherapeutin oder in einem Ambulatorium durchführen lassen.

  • Haben die Physiotherapeuten, -therapeutinnen oder Ambulatorien einen Vertrag mit der ÖGK, hat die Patientin/der Patient selbst keine Kosten zu tragen. Die Liste der Vertragspartner ist online abrufbar.

  • Werden die Behandlungen bei Wahltherapeuten, -therapeutinnen oder Ambulatorien ohne Vertrag mit der ÖGK durchgeführt, erhalten Patienten eine Kostenerstattung. Dazu müssen Sie die Verordnung, Rechnung und Zahlungsbestätigung bei der Österreichischen Gesundheitskasse einreichen.

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Achtung

  • Teilmassagen und passive Maßnahmen können ergänzend zur aktiven Bewegungstherapie durchgeführt werden und sind im Gesamtpaket Physiotherapie (PT45, PT60, PT75) enthalten. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der aktiven Bewegungstherapie.

  • Massagen alleine oder in Kombination mit anderen passiven Anwendungen werden nicht erstattet und sind vom Versicherten privat zu bezahlen.

  • Freiberufliche Heilmasseure dürfen nur aufgrund einer bewilligten Verordnung in Anspruch genommen werden. Die ÖGK leistet bei Heilmasseuren nur einen Kostenzuschuss für Lymphdrainagen bei einem primären und sekundären Lymphödem. Heilmasseure sind jedoch nicht zur Durchführung einer Physiotherapie berechtigt.