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Wie viel Geld bekomme ich für Physiotherapie zurück?

Die Kostenerstattung beträgt 80 % des Tarifes, den Vertragstherapeuten und -therapeutinnen für die gleiche Leistung erhalten würden. 

Nehmen Sie die Behandlung bei einem Heilmasseur bzw. einer Heilmasseurin in Anspruch, erhalten Sie für Lymphdrainagen bei primären oder sekundären Lymphödemen einen Kostenzuschuss laut Satzung.

Geld mit Geldtasche

Info

Achtung: Wird die Therapie nicht innerhalb von 3 Monaten ab Verordnungsdatum begonnen, gebührt kein Kostenzuschuss bzw. keine Kostenerstattung! 


Für Therapien, die über den Zeitraum von 6 Monaten hinausgehen (ausgenommen sind Dauerpatienten mit neurologischen Erkrankungen), besteht ebenfalls kein Anspruch auf Kostenerstattung bzw. Kostenzuschuss.


Therapien, die im Rahmen von Pauschalangeboten in z.B. Wellnesshotels, Kurhotels usw. gemacht werden, sind nicht erstattungsfähig.

Höhe der Kostenerstattung

Erstattet werden 80 Prozent der Tarife, die mit den Vertragspartnerinnen bzw. Vertragspartnern vereinbar sind. Die Höhe des jeweiligen Erstattungsbetrages sehen Sie hier:

Physiotherapie
45 Min. (PT45)
30,40 Euro
Diese Behandlung besteht aus mind. 30 Min. aktiver Therapie und max. 15 Min. passiver Therapie.
Physiotherapie
60 Min. (PT60)
40,40 EuroDiese Behandlung besteht aus mind. 45 Min. aktiver Therapie und max. 15 Min. passiver Therapie.
Physiotherapie 75 Min. (PT75) in Ausnahmefällen bei komplexen neurologischen Krankheitsbildern50,40 Euro

Die Therapeutin bzw. der Therapeut benötigt bestimmte
Fortbildungen, damit eine Kostenerstattung möglich ist.

Mehr Informationen zu den Physiotherapeutinnen & Physiotherapeuten.

Manuelle Lymphdrainage 45 Min. (LD45) bei primären oder sekundären Lymphödemen30,40 Euro

Die Therapeutin bzw. der Therapeut benötigt einen besonderen Ausbildungsnachweis, damit eine Kostenerstattung möglich ist.

Mehr Informationen zu den Physiotherapeutinnen & Physiotherapeuten.

Gruppentherapie 30 Min.8,02 EuroAnstelle einer Einzel-Physiotherapie 45 Min.
Hausbesuch15,23 EuroEin Hausbesuch darf nur unter bestimmten Voraussetzungen verordnet werden (z.B.: Gehunfähigkeit).