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Risikofaktoren für Ihre Zähne

Die Gesundheit Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches wird auch sehr stark durch Ihre Lebensweise beeinflusst. Nicht nur Karies, sondern auch Rauchen, Stress oder Erkrankungen wie Diabetes können Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch krank machen und schädigen.

Frau beim Zahnarzt

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Risikofaktor Rauchen

Rauchen ist schädlich für Ihr Zahnfleisch und den Zahnhalte-Apparat. Das Nikotin im Rauch reduziert Ihre Abwehrkräfte, so dass schneller Parodontitis entstehen kann. Außerdem verfärben sich durch den Rauch die Zähne stärker. Diese Verfärbungen lassen sich durch die normale Zahnpflege nicht entfernen, Karies kann so leichter entstehen. Das größte Risiko bei Rauchern besteht aber in der Entwicklung von Mundkrebs, einer bösartigen Krebsform.

Die Rauchfrei-Angebote der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in Salzburg

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Risikofaktor Stress

Auch eine dauerhafte und hohe Stressbelastung kann zu Zahn- und Zahnfleischproblemen führen. Wer abends nicht richtig zur Ruhe kommt, reagiert häufig mit nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus). Gestresste Menschen pressen auch tagsüber öfter die Zähne zusammen und beißen fester zu als nötig. Beim Knirschen wirken hohe Kräfte auf die Zähne, vor allem auf die Backenzähne. Regelmäßiges Knirschen schädigt den Zahnschmelz und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass ein Zahn Risse bekommt oder bricht.

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Risikofaktor Diabetes

Auch Diabetes kann Ihre Zähne schädigen. Bei längerfristig erhöhtem Blutzuckerspiegel kommt es zu einer Sauerstoff- und Nährstoffunterversorgung des Zahnfleisches. Das schwächt die Abwehrmechanismen, Keime können sich vermehren und eine Zahnfleischentzündung auslösen. Unbehandelt kann eine Parodontitis (häufig auch Parodontose genannt) entstehen. Im schlimmsten Fall wird der Knochen allmählich aufgelöst und die betroffenen Zähne lockern sich.

Informieren Sie deshalb unbedingt auch Ihren Zahnarzt über Ihre Erkrankung, damit Ihr Behandlungsplan angepasst werden kann.

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