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Kieferregulierung (Zahnspange)


Abnehmbare Kieferregulierung:

Für diese Art der Zahnspangen hat die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) mit den meisten ZahnärztInnen einen Vertrag abgeschlossen.

Derartige Behandlungen bietet die ÖGK natürlich auch im eigenen Mein Zahngesundheitszentrum an.

Vor Behandlungsbeginn müssen Sie eine Genehmigung der ÖGK mittels "Antrages auf Kostenübernahme kieferorthopädischer Behandlung" einholen, der Ihnen von Ihrer behandelnden Vertragszahnärztin bzw. Ihrem behandelnden Vertragszahnarzt ausgestellt wird. 

Die Versicherten (Angehörigen) haben für diese abnehmbaren Geräte eine Zuzahlung zu leisten, die im Zuge der Leistungsharmonisierung für Anträge mit Verordnungsdatum ab 01.01.2018 von 50 % auf  30 % der tariflich geregelten Gesamtkosten reduziert wurde (bei Anträgen mit Verordnungsdatum bis 31.12.2017 beträgt der Anteil des/der Versicherten noch 50 % der tariflich geregelten Gesamtkosten).

Der Anteil der ÖGK beläuft sich somit bei Anträgen mit Verordnungsdatum ab 01.01.2018 auf 70 % der tariflich geregelten Gesamtkosten und wird direkt mit den VertragszahnärztInnen verrechnet.

Tariflich geregelte Gesamtkosten für abnehmbare Kieferregulierung für Verordnungen ab 01.01.2020:
EUR 945,00 für 2020
Anteil des/der Versicherten für für Verordnungen ab 01.01.2020 - 30%:
EUR 283,50 für 2020 
Anteil der ÖGK für Verordnungen ab 01.01.2020 - 70%:
 EUR 661,50 für 2020

 ACHTUNG:

Wird ein Wahlzahnbehandler/eine Wahlzahnbehandlerin oder eine Wahlzahneinrichtung bzw. eine
zahnärztliche Wahlgruppenpraxis in Anspruch genommen, leistet die ÖGK eine Kostenerstattung.

Vor Behandlungsbeginn ist die Genehmigung der ÖGK mittels eines Heil- und Kostenplans einzuholen.   

Da WahlzahnbehandlerInnen an keine Vertragstarife gebunden sind, können sie ihre Honorare frei bestimmen. Aus diesem Grund sollte bei deren Inanspruchnahme mit höheren Eigenkosten gerechnet werden!  

Sie müssen zunächst die Gesamtrechnung selbst bezahlen und erhalten nach Vorlage 

  • des bewilligten Heil- und Kostenplans für die abnehmbare kieferorthopädische Behandlung
  • des Kostenvoranschlags
  • der Honorarnote mit Nachweis über die Bezahlung des Honorars (bestätigte/r Zahlungsabschnitt/e oder Sammelauftrag des Kreditinstitutes, Ausdruck der Internetüberweisung oder mit der Unterschrift der/des Zahnbehandlerin/Zahnbehandlers versehener Saldierungsvermerk auf der Honorarnote)


eine Kostenerstattung in Höhe von 80 % des Kassenanteils (nicht des Gesamtrechnungsbetrages!) für abnehmbare Geräte.


Tariflich geregelte Gesamtkosten für abnehmbare Kieferregulierung für Anträge ab 01.01.2020:EUR 945,00 für 2020
Anteil der ÖGK bei WahlbehandlerInnen für Anträge ab 01.01.2020:EUR 529,20 für 2020

Festsitzende Kieferregulierung:

Für kieferorthopädische Behandlungen mit festsitzenden Geräten gibt es mit den ZahnbehandlerInnen dzt. keine vertragliche Regelung.

Bei Zutreffen der medizinischen Voraussetzungen leistet die ÖGK bei Kieferregulierungen (kieferorthopädische Behandlungen) auf Basis festsitzender Geräte pro Behandlungsjahr einen Kostenzuschuss in Höhe von 70 % der vertraglich vereinbarten Tarife (Tarif für 2020: EUR 945,00, daher beträgt die Kostenerstattung für Anträge ab 01.01.2020 EUR 661,50).

Bitte beachten Sie:

Wahlzahnärzte sind an keine Vertragstarife gebunden und können daher ihre Honorare frei bestimmen. Aus diesem Grund sollten Sie bei deren Inanspruchnahme mit höheren Eigenkosten rechnen und daher vor Behandlungsbeginn einen Heil- und Kostenplan zur Bewilligung einreichen, um die verbleibenden Restkosten besser einschätzen zu können. 

Zuletzt aktualisiert am 22. September 2020