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Zahnspange

Kieferregulierungen und Zahnspangen sind dann eine Leistung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), wenn sie Schäden für die Gesundheit verhindern und sie nicht ausschließlich der Kosmetik dienen. 

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Gratis-Zahnspange“ für bestimmte Kinder und Jugendliche 

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren übernimmt die ÖGK bei schweren Kieferfehlstellungen unter bestimmten Bedingungen die ganzen Kosten für die Zahnspange. Bei Besuch eines Wahl-Zahnarztes ist eine Kostenerstattung möglich. Eine „Gratis-Zahnspange“ kann abnehmbar oder festsitzend sein. Mehr zur „Gratis-Zahnspange“...


FOLGENDE INFORMATIONEN SIND FÜR VERSICHERTE, FÜR DIE KEINE „GRATIS-ZAHNSPANGE“ IN FRAGE KOMMT:  

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Festsitzende Zahnspange

Für  festsitzende Zahnspangen gibt es keinen Vertrag mit den Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Die ÖGK leistet aber einen Zuschuss von höchstens EUR 661,50 pro Behandlungsjahr, wenn die Rechnung für ein Behandlungsjahr zur Gänze bezahlt wurde.

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Bewilligung durch die ÖGK notwendig 

Egal ob abnehmbare oder festsitzende Zahnspange: Generelle Voraussetzung für eine Kostenbeteiligung der ÖGK ist, dass der Therapie-Vorschlag bei der ÖGK eingereicht und vom Zahnmedizinischen Dienst bewilligt wird. Die Einreichung übernimmt meist der behandelnde Zahnarzt. Fragen Sie zur Sicherheit nach.


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Abnehmbare Zahnspange 

Sind die Voraussetzungen für die „Gratis-Zahnspange" nicht erfüllt, gilt:

  • Sie brauchen eine Bewilligung durch den Zahnmedizinischen Dienst.
  • …bei Vertrags-Zahnärzten: Die ÖGK übernimmt 70% der Kosten, das sind derzeit EUR 661,50 (Tarif 2020) pro Behandlungsjahr. 30% zahlt der Patient selbst, das sind EUR 283,50 (Tarif 2020) pro Behandlungsjahr.
  • …bei Wahl-Zahnärzten: Diese können ihr Honorar frei festlegen. Ein Preisvergleich lohnt sich daher. Wir empfehlen, einen Kostenvoranschlag einzuholen. Die ÖGK erstattet 80 Prozent des Kassenanteiles, also derzeit EUR 529,20 (Tarif 2020) pro Behandlungsjahr zurück (Kostenerstattung). Das ist ein Fixbetrag unabhängig davon, wie viel der Wahl-Zahnarzt tatsächlich verrechnet. 

 

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Abnehmbare Zahnspange: Aufgepasst, wenn Vertrags-Kieferorthopäde gleichzeitig Wahl-Zahnarzt ist! 

Bitte beachten Sie: Manche Vertrags-Kieferorthopäden sind gleichzeitig Wahl-Zahnärzte. Wenn Ihr Kind eine abnehmbare Zahnspange bekommt und keinen Anspruch auf eine Gratis-Zahnspange hat, gelten bei diesen Vertrags-Kieferorthopäden die Bedingungen wie beim Wahl-Zahnarzt. Das heißt: Sie müssen Ihre Rechnung zur Kostenerstattung einreichen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Vertrags-Kieferorthopäden, ob er die abnehmbare Zahnspange als Vertrags-Zahnarzt oder als Wahl-Zahnarzt erbringt.   

 

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Festsitzende Zahnspange 

Sind die Voraussetzungen für die „Gratis-Zahnspange“ nicht erfüllt, gilt:

  • Sie brauchen eine Bewilligung durch den Zahnmedizinischen Dienst.
  • Für eine festsitzende Zahnspange ist nur ein Kostenzuschuss von aktuell EUR 661,50 (Tarif 2020) pro Behandlungsjahr möglich. Ob es sich um einen Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden mit oder ohne Kassenvertrag handelt, spielt keine Rolle.
  • Sie müssen den Kostenzuschuss bei der ÖGK beantragen und dafür die Rechnung einreichen. Das funktioniert ähnlich wie bei der Kostenerstattung.


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Vertragszahnarzt, Wahlzahnarzt, Kieferorthopäde:  Was sind die Unterschiede?

 

Hier gehts zum Überblick über die einzelnen Arztgruppen in der Zahnmedizin.   

 

Bitte beachten Sie:

  • Ein Kassenvertrag für Kieferorthopädie umfasst als Leistung nur die abnehmbare oder festsitzende „Gratis-Zahnspange“ für Kinder- und Jugendliche, welche die Voraussetzungen erfüllen.
  • Bei Zahnspangen oder sonstigen Leistungen, die nicht unter Gratis-Zahnspange fallen, fragen Sie bitte im Einzelfall nach, ob die gewünschte Behandlung als Kassenleistung auf e-card möglich ist oder nicht.



Zuletzt aktualisiert am 23. Januar 2020