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Primärversorgung in NÖ

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Was sind Primärversorgungszentren und Primärversorgungsnetzwerke?

Primärversorgungszentren und -netzwerke sind eine Ergänzung und Weiterentwicklung der derzeitigen hausärztlichen Versorgung.

Hausärztinnen und Hausärzte können in Zukunft mit Spezialistinnen und Spezialisten anderer medizinischer Gesundheitsberufe unter einem Dach bzw. eng vernetzt an mehreren Standorten zusammenarbeiten. Unter der medizinischen Leitung von Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmedizinern übernimmt ein multiprofessionelles Team – bestehend aus Pflegepersonal, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern etc. – die Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten. Die Zusammenarbeit kann, abhängig von den regionalen Gegebenheiten, in miteinander vernetzten Einzelordinationen in räumlicher Nähe oder an einem gemeinsamen Standort stattfinden. Bisher sind 3 Zentren und ein Netzwerk erfolgreich in Betrieb.

Eine Teilnahme an Primärversorgungsprojekten ist für Hausärztinnen und Hausärzte freiwillig. Bestehende Vertragsverhältnisse mit der Sozialversicherung bleiben durch die neuen Primärversorgungszentren und -netzwerke selbstverständlich unberührt.

Vorteile für die Patientinnen und Patienten

  • Verbesserte Versorgung: wohnortnah, unter einem Dach oder in räumlicher Nähe eng vernetzt, von der medizinischen Grundversorgung über die Betreuung chronisch Kranker bis hin zur Gesundheitsförderung und Prävention
  • Längere Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 07.00-19.00 Uhr, ganzjährig
  • Mehr Leistung und Service: erweitertes Leistungsspektrum, kontinuierliche Versorgung an einem Standort bzw. in enger Abstimmung, Unterstützung und Terminkoordination bei Behandlungen außerhalb des Primärversorgungszentrums bzw. -netzwerks, Verkürzung von Wartezeiten etc.
  • Qualitätssteigerung durch die verstärkte Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen
  • Mehr Zeit für das Gespräch mit der Ärztin bzw. dem Arzt
Zuletzt aktualisiert am 08. Juli 2021