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Ärztliche Hilfe


Nehmen Sie Leistungen bei einer Vertragsärztin oder einem Vertragsarzt in Anspruch, benötigen Sie eine „Bescheinigung über den Anspruch auf Sachleistungen“ im jeweiligen Vertragsstaat („Urlaubskrankenschein“). Diese erhalten Sie entweder von Ihrer Dienstgeberin bzw. Ihrem Dienstgeber oder, wenn Sie keiner Beschäftigung nachgehen, bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

linkKontakt Kundenservice 


Diesen „Urlaubskrankenschein“ müssen Sie gegen einen ortsüblichen Krankenschein eintauschen, bevor Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Sie erhalten diesen Schein beim örtlich zuständigen gesetzlichen Krankenversicherungsträger. 

Die Behandlungskosten werden mit der ÖGK direkt verrechnet. Für die Inanspruchnahme von Leistungen gelten die Bestimmungen des jeweiligen Vertragsstaates.

Die Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sind verpflichtet, Sie als Patientin bzw. Patient der Österreichischen Gesundheitskasse kostenlos zu behandeln.

Trotzdem kommt es vor, dass Ärztinnen bzw. Ärzte die Annahme des Krankenscheines verweigern. In solchen Fällen müssen Sie die Behandlungskosten selbst begleichen. Reichen Sie die bezahlte Honorarnote samt Zahlungsnachweis in einer unserer Kundenservice-Stellen zur Kostenerstattung ein. 


Diese Vorgangsweise gilt auch, wenn Sie einen Wahlarzt aufsuchen.

Beachten Sie: Sie werden als Privatpatientin bzw. Privatpatient behandelt. In den meisten Fällen erstatten wir einen Teil der Kosten.

linkInfos zur Kostenerstattung (Wahlärztin/Wahlarzt) 

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Im Ausland gesetzlich vorgesehene Selbstbehaltekosten werden nicht erstattet.

Ausnahmen:

Nordmazedonien:

Seit 1. Jänner 2013 gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) als Anspruchsnachweis.

Medizinisch notwendige Leistungen können direkt beim Leistungserbringer in Anspruch genommen werden.

 

Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro:

In Serbien (seit 1.1.2014), Bosnien und Herzegowina (seit 1.7.2015) sowie Montenegro (seit 1.7.2016) gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) als Anspruchsnachweis.

Die EKVK bzw. Provisorische Ersatzbescheinigung für die Europäische Krankenversicherungskarte muss jedoch beim zuständigen örtlichen Krankenversicherungsträger vorgelegt werden, dieser stellt dann einen ortsüblichen Krankenschein aus.

Zuletzt aktualisiert am 04. Dezember 2019