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Höhe, Berechnung und Entrichtung der Beiträge


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Wie hoch ist der Pauschalbetrag?

Ab dem 1.1.2017 macht der Pauschalbeitrag für jedes Kalendermonat bei Arbeitern und Angestellten einheitlich 14,12 % aus. Auch für Sonderzahlungen (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) muss der Beitrag aliquot (anteilsmäßig) entrichtet werden.


Bei Zugehörigkeit zur Kammer für Arbeiter, Angestellte und freie Dienstnehmer ist auch die Arbeiterkammerumlage in Höhe von 0,5 Prozent zu entrichten - und zwar nur von der allgemeinen Beitragsgrundlage (nicht bei Sonderzahlungen).

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Was zählt zur allgemeinen Beitragsgrundlage?

Alle Bezüge, die nicht ausdrücklich im Gesetz als beitragsfrei aufgezählt sind. Sonderzahlungen (z. B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) werden nicht in die allgemeine Beitragsgrundlage eingerechnet. Die allgemeine Beitragsgrundlage wird von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber gemeldet. 

Infos zur Beitragsgrundlage

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Wer muss die Beiträge entrichten?

Den Pauschalbetrag für die Kranken- und Pensionsversicherung müssen Sie bezahlen. Ihre Dienstgeber/innen entrichten die Beiträge zur Unfallversicherung.

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Wann müssen Sie die Beiträge entrichten?

Die Beiträge werden einmal jährlich im Nachhinein von uns zur Zahlung vorgeschrieben. Den genauen Zahlungstermin entnehmen Sie bitte Ihrer Vorschreibung.

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Ist eine Ratenvereinbarung möglich?

Wir gewähren bei finanziellen Engpässen eine Ratenzahlung. Melden Sie sich für die Ratenvereinbarung direkt in Ihrer nächstgelegenen Kundenservice-Stelle. 

Beachten Sie: Bei Ratenvereinbarungen müssen Verzugszinsen berechnet werden.

Kontakt Kundenservice

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Dürfen Beiträge bereits vor der jährlichen Vorschreibung einbezahlt werden?

Freiwillige Vorauszahlungen auf ein bestehendes Beitragskonto sind möglich. Die Höhe der Zahlungen und die Zahlungsart (monatlich, vierteljährlich etc.) bleiben Ihnen überlassen.

Im Folgejahr erfolgt dann die Neuberechnung der Beiträge auf Grund der von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber gemeldeten monatlichen Beitragsgrundlagen. Je nach Höhe der Vorauszahlung erhalten Sie eine Gutschrift oder eine Nachzahlungsvorschreibung.

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Die in der Beitragsvorschreibung angegebenen Beschäftigungszeiten stimmen mit Ihren Aufzeichnungen nicht überein?

Die in der Vorschreibung angeführten Zeiten werden von der Dienstgeberin bzw. dem Dienstgeber gemeldet. Bitte kontaktieren Sie ihn, damit er allfällige Zeitkorrekturen in Form von Meldeberichtigungen an uns sendet. In der Folge berechnen wir die Beitragsvorschreibung neu.

Beachten Sie: Eine Urlaubsersatzleistung und/oder Kündigungsentschädigung verlängert den Beschäftigungszeitraum! Für die Zeit der Verlängerung müssen Sie ebenfalls Beiträge entrichten.

AKNÖ - Was ist eine Urlaubsersatzleistung?

Zuletzt aktualisiert am 07. Januar 2021