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Hautschutz

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, nutzen viele Sonnenhungrige jede freie Minute für Ausflüge im Freien. Die sonnigen Tage werden in vollen Zügen genossen, bergen aber auch Risiken für die Gesundheit.


Bewusstsein für die Gefahren von UV-Strahlen schafft die Hautschutzkampagne „Sonne und Leben – Hautschutz ist Selbstschutz“, die auch heuer wieder in Kärntner Bädern an den Start geht. Diese Vorsorgeaktion führt die Österreichische Gesundheitskasse in Kärnten gemeinsam mit der Ärztekammer – Fachgruppe der Dermatologie, dem Gesundheitsreferat des Landes Kärnten, der Kleinen Zeitung, der Apothekerkammer – Landesgeschäftsstelle Kärnten sowie mit Cetaphil Sun - Daylong™ durch.  

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Hautschutzkampagne in Kärntner Bädern

Um die Menschen für einen sorgsameren Umgang mit den beliebten Sonnenstrahlen zu gewinnen und dadurch zu mehr „Hautgesundheit" beizutragen, soll heuer bereits zum 21. Mal die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Hautschutzkampagne in Kärntner Bädern durchgeführt werden. Das Motto der erfolgreichen Kampagne, die jährlich im Juli stattfindet, lautet „Hautschutz ist Selbstschutz".  

Bei der Aktion informieren Dermatologinnen und Dermatologen kostenfrei über Hautschutz und Hautkrebsvorsorge und führen dahingehend hautmedizinische Beratungen vor Ort durch. Wir weisen jedoch stets darauf hin, dass diese Untersuchungen natürlich nicht den Termin bei den Hautfachärztinnen und Hautfachärzten ersetzen. Zudem werden Informationsmaterialien, SUN-Check-Karten sowie Sonnenschutzproben (Galderma-Cetaphil) verteilt.  

Ziel ist es, den Sensibilisierungsprozess, der 2001 gestartet wurde, engagiert weiterzuführen und so zu einer Verhaltensänderung der Bevölkerung im Umgang mit den wärmenden Strahlen beizutragen.  

Auch heuer sind alle Kärnterinnen und Kärntner herzlich eingeladen, sich kostenfrei beraten zu lassen und das Angebot zu beanspruchen. Denn gerade das Bewusstsein zum Hautschutz im Alltag ist noch immer gering. Im Urlaub ist es bereits vielen Menschen bewusst, sich entsprechend vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Im Alltag wird dies oft vergessen. Dabei ist der Schutz vor der Sonne bzw. die Vermeidung von extremer Sonnenbestrahlung schon der erste wichtige Vorsorgefaktor im Kampf gegen Hauterkrankungen und -krebs, gefolgt von der Selbstkontrolle der Haut und der regelmäßigen Hautuntersuchung bei Fachärztinnen und Fachärzten. Dass es gerade die Sonnenbrände in der frühen Kindheit sind, die ein mögliches Hautkrebsrisiko in späterer Folge erhöhen können, ist bekannt. Daher ist es besonders wichtig, die Sensibilisierungsarbeit so früh wie möglich zu beginnen.

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Übersicht der geplanten Termine 2021 

Termin Uhrzeit Ort

 Montag 19.07.2021

Ersatztermin: Montag, 26.07.2021

11:00 - 13:00 Uhr

Campingbad Nord Klopeinersee

Klopein Am See 10

9122 St. Kanzian am Klopeiner See

15:00 - 17:00 Uhr

Stadionbad Wolfsberg

Stadionbadstraße 2

9400 Wolfsberg

Dienstag, 20.07.2021

Ersatztermin: Dienstag, 27.07.2021

11:00 - 13:00 Uhr

Strandbad Hermagor Pressegger See

Presseggersee 27

9620 Hermagor

15:00 - 17:00 Uhr

Strandbad Millstatt

Kaiser-Franz-Josef-Straße 213

9872 Millstatt

Mittwoch, 21.07.2021

Ersatztermin: Mittwoch, 28.07.2021

11:00 - 13:00 Uhr

Erlebnisbad Ossiach

Ossiach 33

9570 Ossiach

15:00 - 17:00 Uhr

Strandbad St. Georgen am Längsee

Längeseestraße 48

9313 St. Georgen am Längsee

Donnerstag, 22.07.2021

Ersatztermin: Donnerstag 29.7.2021

11:00 - 13:00 Uhr

Strandbad Reifnitz

Wörthersee-Süduferstraße 112

9081 Maria Wörth

15:00 - 17:00 Uhr

Strandbad Maiernigg

Süduferstraße 116

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Freitag, 23.07.2021

Ersatztermin: Freitag, 30.07.2021

10:00 - 12:00 Uhr

Strandbad Egg am Faaker See

Egger Seeuferstraße 80

9580 Villach

14:00 - 16:00 Uhr

Strandbad Velden

Seepromenade 7

9220 Velden am Wörthersee

17:00 - 18:30 Uhr

Strandbad Loretto

Lorettoweg 48

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Samstag, 24.07.2021

Ersatztermin: Samstag, 31.07.2021

10:00 - 15:00 Uhr

Strandbad Klagenfurt

Metnitzstrand 2

9020 Klagenfurt am Wörthersee

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Hautgesunde Tipps

  •  Meiden Sie zwischen 11.00 – 15.00 Uhr direktes Sonnenlicht, da in diesem Zeitraum 80 Prozent der Gesamttages-UV-Strahlung freigesetzt wird. Hier sollte der Aufenthalt in der Sonne überhaupt vermieden werden. Achtung: selbst im Schatten dringen bis zu 50 Prozent der UV-Strahlen vor.
  • Verwenden Sie Sonnenschutzmittel entsprechend Ihrem Hauttyp. Bei der Auswahl des richtigen Sonnenschutzmittels kommt es auf die sogenannte Eigenschutzzeit der Haut an. Das ist jene Zeit, in der ein Aufenthalt in der Sonne ohne Sonnenbrand möglich ist. Diese Zeit ist je nach Hauttyp unterschiedlich lange. Ganz helle Menschen und Kinder haben eine Eigenschutzzeit von maximal zehn Minuten, bei Menschen mit dunklerem Teint kann sie bis zu 30 Minuten betragen. Bei südländisch-dunkler Haut und Vorbräunung ist die Eigenschutzzeit noch länger.

    Die Eigenschutzzeit verlängert sich je nach Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels:
    Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = tägliche erlaubte Aufenthaltszeit in der Sonne in Minuten

  • Tragen Sie das Sonnenschutzmittel eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne gleichmäßig und ausreichend auf die Haut auf (Empfehlung: sechs Esslöffel).
  • Nach dem Schwimmen oder auch wenn man schwitzt sollte man sich regelmäßig einschmieren.
  • Stark gefährdete Körperstellen wie Nasenrücken, Stirn, Ohren, Hände, Unterarme sowie Lippen besonders gründlich eincremen.
  • Tragen Sie qualitativ hochwertige Sonnenbrillen, um auch Ihre Augen zu schützen.
  • Vor allem Kinder haben noch kein voll entwickeltes Selbstschutzsystem und sollten sich daher vorwiegend im Schatten aufhalten, entsprechende Kleidung tragen und Sunblocker (höherer LSF-Faktor) verwenden.
  • Ist die Haut rot, hitzt und schmerzt, helfen schmerzstillende Medikamente, kalte Umschläge und spezielle Pflegeprodukte (z.B. After Sun Lotions).

 

Das ABC der Melanom-Früherkennung -  Grundsätzlich sollte jeder Mensch seine Muttermale laufend beobachten und kontrollieren lassen. Durch Hautschädigungen können sich ungefährliche Muttermale schnell zu bösartigen Melanomen entwickeln. Wird eine Veränderung rechtzeitig bemerkt, kann das Muttermal entfernt werden.  

  • Asymmetrie: Gutartige Muttermale sind rund und symmetrisch. Melanome wachsen ungleichmäßig, meist stärker in eine Richtung. 
  • Begrenzung: Muttermale sind scharf zur normalen Haut hin abgegrenzt. Melanome haben eine zackige, unregelmäßige Begrenzung.
  • Colorit (Farbe): Muttermale sind einheitlich hell- bis dunkelbraun. Melanome weisen unterschiedliche Braun-, Schwarz-, Rot-, Grau- oder Weißtöne auf.
  • Durchmesser: Muttermale bleiben über lange Zeit gleich groß. Melanome hingegen nehmen an Größe, Dicke und Umfang zu.


Ist ein Muttermal in einer oder mehreren dieser Kategorien auffällig, sollte zur Abklärung eine Hautärztin bzw. ein Hautarzt aufgesucht werden.