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Dienstgeberabgabe

Stand: 01.01.2021


Werden für eine Dienstgeberin bzw. einen Dienstgeber mehrere geringfügig Beschäftigte tätig, so ist die Summe der monatlichen allgemeinen Beitragsgrundlagen (ohne Sonderzahlungen) dieser Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer sowie freien Dienstnehmerinnen und freien Dienstnehmer im Kalendermonat zu ermitteln.

Übersteigt die sich ergebende Summe das Eineinhalbfache der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze (2021: EUR 713,79), hat die Dienstgeberin bzw. der Dienstgeber zusätzlich zum Unfallversicherungsbeitrag in der Höhe von 1,20 Prozent eine pauschalierte Dienstgeberabgabe in der Höhe von 16,40 Prozent (Krankenversicherung 3,85 Prozent und Pensionsversicherung 12,55 Prozent) zu entrichten.

Beitragsgrundlage für die Dienstgeberabgabe ist die Summe aller Entgelte (einschließlich der Sonderzahlungen nach § 49 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz) der geringfügig beschäftigten Personen.

Im Selbstabrechnerverfahren kann die Dienstgeberabgabe auch monatlich abgerechnet werden.

Der Krankenversicherungsträger hebt diese Abgabe im übertragenen Wirkungsbereich für den Bund ein. Sie ist zweckgewidmet und dient der Finanzierung der Pensionsversicherung (zu 76,50 Prozent) und der Krankenversicherung der geringfügig Beschäftigten (zu 23,50 Prozent).