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Kurzarbeit in einem Betrieb

ACHTUNG: BEITRAG UNAKTUELL!!!

Veröffentlichung: "dienstgeber INFO", Nr. 3/Oktober 2002


Muss ein Unternehmen auf Grund einer empfindlichen Störung der Wirtschaft oder als Folge von Naturkatastrophen seine Produktion für einen begrenzten Zeitraum verringern, so kann die Normalarbeitszeit herabgesetzt und auf Kurzarbeit übergegangen werden.

Der Arbeitgeber leistet an die von der Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten zur teilweisen Abgeltung des Verdienstausfalles eine Entschädigung (Kurzarbeitsunterstützung).

Für die als Kurzarbeitsunterstützung geleistete Entschädigung kann dem Dienstgeber eine Beihilfe aus Mitteln der Arbeitsmarktförderung gewährt werden (Kurzarbeitsbeihilfe).

Detaillierte Informationen über die genauen Förderbedingungen erhalten Sie beim Arbeitsmarktservice (AMS) unter dem Link in der Rubrik "Mehr im Internet".

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Sozialversicherungsrechtliche Bestimmungen

Während des Bezuges der Kurzarbeitsunterstützung bleibt die Pflichtversicherung nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) aufrecht. Die Beiträge richten sich nach der letzten Beitragsgrundlage vor dem Beginn der Kurzarbeit (liegt ein zuletzt vorangegangener Beitragszeitraum nicht vor, ist der laufende Beitragszeitraum heranzuziehen).

Von dieser Beitragsgrundlage sind die Beiträge zur Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung, der IESG-Zuschlag, der Beitrag nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz und der Mitarbeitervorsorgebeitrag abzuführen.

Vom tatsächlichen Entgelt (= der in dieser Zeit erzielte Arbeitsverdienst zuzüglich Kurzarbeitsunterstützung) sind die Kammerumlage (KU) bzw. Landarbeiterkammerumlage (LK), der Wohnbauförderungsbeitrag (WF) und der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag (SW) zu leisten.

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Beispiele zur Beitragsberechnung

Unter dem Link in der Rubrik "Mehr zum Thema" finden Sie Beispiele zur Beitragsberechnung.