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Mehr Service für ELDA-Kunden

Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 9 /September 2008


Immer mehr Dienstgeber kommen ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach und verwenden das elektronische Datensammelsystem (ELDA) zur Daten­übermittlung an die Sozialversicherung. Um die tägliche Arbeit mit ELDA für die Kunden so einfach wie möglich zu gestalten, wird das Produkt laufend weiterentwickelt. 

Im Jahr 2008 konnten bisher neben den Adaptierungen, die auf Grund gesetzlicher Änderungen nötig wurden, einige Verbesserungen umgesetzt werden, die für ELDA-Kunden ausschließlich Vorteile bringen:

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Update-Funktion

Die Verteilung von neuen Erfassungsformularen unter Windows an die ELDA-Kunden erfolgte bisher zeit- und kostenaufwändig mittels CD. Die aktuelle ELDA-Version (4.0.1.547) kontrolliert standardmäßig jeden Monat, ob eine neue Version verfügbar ist und aktualisiert sich gegebenenfalls selbst. In der Rubrik "Extras/Konfiguration" können Sie den automatischen Überprüfungszeitraum bequem anpassen und sicherstellen, dass Sie immer die aktuellen Formulare und Inhaltsprüfungen verwenden.

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Bessere Datenqualität

Fehlerfreie Meldungen ersparen Ihnen Zeit und Arbeit! Sie werden automatisiert weiterverarbeitet und sichern z. B. den unverzüglichen Krankenversicherungsanspruch Ihrer Dienstnehmer im e-card-System und folglich beim Arzt. Ein weiterer Vorteil: Sie ersparen sich Rückfragen seitens der Versicherungsträger. ELDA beinhaltet zwei Prüfungsinstrumente, die Ihnen helfen, die Meldungsqualität zu steigern:

  • Durch die optional zu aktivierende lokale Inhaltsprüfung, die vor dem Versand der Meldung abläuft, können Sie z. B. Tippfehler bei Geburtsdaten oder die fälschliche Verwendung von Nebenbeiträgen bei geringfügig Beschäftigten vermeiden.
  • Die zentrale Inhaltsprüfung liefert Ihnen nach dem Meldungsversand gegebenenfalls Rückmeldungen über inhaltliche Fehler. Derzeit erzeugt diese Prüfung lediglich Warnungen (gesendete Meldungen werden jedenfalls an den zuständigen Krankenversicherungsträger weitergeleitet). Ein Blick auf diese Warnhinweise hilft Ihnen jedoch, in Zukunft Fehler zu vermeiden.

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Keine Arbeitsbescheinigungen mehr

Österreichs Dienstgeber müssen derzeit ca. 400.000 Arbeitsbescheinigungen pro Jahr für das Arbeitsmarktservice (AMS) ausstellen. Die Arbeitsbescheinigung ist jedoch nahezu ident mit der Abmeldung zur Sozialversicherung. ELDA und AMS arbeiten derzeit am elektronischen Zugriff für AMS-Mitarbeiter auf diese Abmeldedaten.

Ihr Vorteil: In Hinkunft werden die Arbeitsbescheinigungen weitestgehend entfallen. Sie ersparen sich das Ausstellen, die Dienstnehmer das Anfordern und das AMS das manuelle Verarbeiten der Bescheinigungen.


Die Umsetzung dieses innovativen Projektes wird voraussichtlich im Jänner 2009 erfolgen. Wir werden natürlich über die weiteren Entwicklungen berichten.