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Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses im Karenzurlaub

Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 7/Juli 2007

Ist es notwendig, diesen Sachverhalt zu melden?


Wie ist die Abmeldung im Zusammenhang mit der Betrieblichen Mitarbeitervorsorge zu erstatten, wenn im Anschluss an die Wochenhilfe Kinderbetreuungsgeld in Anspruch genommen wird? Nachstehend eine kurze Zusammenfassung:

Zum Zeitpunkt des Beginnes des Kinderbetreuungsgeldbezuges ist eine Ab­meldung zu erstatten, wobei die korrekte Belegung der Datenfelder so aussieht:

  • In der Rubrik "Ende des Beschäftigungsverhältnisses“ (Datenfeld EBSV) ist keine Angabe zu machen bzw. das Feld in der Grundstellung zu belassen, da das Dienstverhältnis arbeitsrechtlich aufrecht bleibt. Darüber hinaus ist das Ende des Entgeltanspruches (Datenfeld ADAT mit DFÜ) und der Abmeldegrund "07 - Karenzurlaub nach MSchG“ anzugeben.


Wichtig: Zusätzlich ist in der Rubrik "Ende der Zahlung des MV-Beitrages“ (Datenfeld MVEN) der letzte Tag des Wochengeldbezuges bekannt zu geben.


Nun kann es vorkommen, dass während des Bezuges von Kinderbetreuungsgeld das in dieser Zeit karenzierte, dem BMVG unterliegende Arbeitsverhältnis gelöst wird. In diesem Fall ist es unbedingt notwendig, eine "Richtigstellung Abmeldung“ (oder eine weitere Abmeldung) zu erstatten, in der das arbeitsrechtliche Ende (Ende des Beschäftigungsverhältnisses - Datenfeld EBSV) und der neue Abmel­degrund (z. B. "03 - einverständliche Lösung“) zu vermerken ist.

Durch diese Meldung können unnötige Rückfragen vermieden werden, wenn die Dienstnehmerin bei Vorliegen aller Voraussetzungen (3 Einzahlungsjahre, aus­zahlungsrelevanter Abmeldegrund) in weiterer Folge bei der Mitarbeitervorsorgekasse die Auszahlung der Abfertigungsbeiträge beantragt.