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Schlechtwetterbeitrag - voraussichtlich keine Erhöhung

Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 3/März 2007


Die Beiträge zur Schlechtwetterentschädigung (SW-Beiträge) reichten in den letzten Jahren zur Deckung der von der BUAK (Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse) an die Dienstgeber rückerstatteten Schlechtwetterentschädigungen nicht mehr aus.

Im Gespräch war daher eine Anhebung des Beitrages zur Schlechtwetterentschädigung von 1,40 % auf 1,50 %. Nunmehr liegt jedoch ein Gesetzesentwurf des BMWA (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) vor. Sein Inhalt: Um eine volkswirtschaftlich nachteilige Erhöhung der Lohnnebenkosten zu vermeiden, soll zur Abdeckung des gestiegenen Aufwandes für eine Übergangszeit von drei Jahren ein Pauschalbetrag von jeweils € 2,50 Mio. aus der Gebarung Arbeitsmarktpolitik geleistet werden. Dadurch soll der arbeitsmarktpolitischen Bedeutung der Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungs-Regelung entsprochen werden. Zudem erhalten die Interessenvertretungen damit Zeit für eine nachhaltige Lösung durch Ausweitung der Beschäftigungszeiten.

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Die Höhe des SW-Beitrags bleibt damit aller Voraussicht nach wie bisher bei 1,4 % (Dienstgeber- und Dienstnehmeranteil je 0,7 %).