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Gütesiegelträger 2013 - 2015


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Audio Exklusiv

14 Mitarbeiter/innen

Audio Exklusive_Foto: ÖGKDas Unternehmen Audio Exklusiv GmbH startete 2011 das BGF-Projekt „Gesundes Führen in Audio Exklusiv“. Damit unterstrichen die Führungskräfte des Betriebes, dass die Zufriedenheit am Arbeitsplatz für sie ein wichtiges Anliegen ist.

Der Weg zum wertschätzenden Mitarbeiterinnengespräch mit dem Faktor Anerkennung/Anerkennender Erfahrungsaustausch wurde mit einem Führungskräfte-Coaching zur Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit eingeschlagen. Nach Information der Belegschaft und Vermittlung des Führungsinstrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ wurden mit allen Mitarbeiter/innen an allen Standorten die wertschätzenden Mitarbeiterinnengespräche durchgeführt. Aufgrund der aus diesen Gesprächen priorisierten Gesundheitsressourcen und –belastungen wurde ein Maßnahmenplan erstellt. Die umgesetzten Maßnahmen reichten von Veränderungen der Arbeitsplatzsituation über die Optimierung der internen Organisation und Strukturen sowie der Führungskräfteentwicklung bis hin zur Abhaltung von Gesundheits-Firmenevents.

Neben den Umsetzungen sämtlicher aufgezeigter Maßnahmen, zwei durchgeführten und zukünftig jährlich geplanten Unternehmens-Gesundheitstagen soll die Einführung des dauerhaft geplanten Instrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem deutlich spürbaren gesteigerten Wohlbefinden beitragen.

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Auer Wasser und Wärme GmbH

11 Mitarbeiter/innen

Das vom Unternehmen initiierte Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung „BGF 2010-2012“ hatte zum Ziel, durch Bewusstseinsbildung der Belegschaft zum Thema Gesundheit zu mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz aber auch Stärkung der eigenen Gesundheit beizutragen. Dies sollte durch Verminderung von Stress und Zeitdruck und Verbesserung der internen Kommunikation erreicht werden.

Das Projekt wurde nach dem „Modell Kleinbetrieb“ durchgeführt, das sich in die Teile Führungskräfte-Coaching, Mitarbeiter/innen-Workshop“, Zusammenführungs-Workshop sowie Evaluierung gliedert.

Folgende verhaltens- bzw. verhältnisorientierte Maßnahmen wurden umgesetzt: Durchführung regelmäßiger Teambesprechungen, verbesserte Arbeitsvorbereitung bei der Materialbestellung, Neuaufstellung des Bereitschaftsdienstes (wöchentlicher Wechsel), Teilnahme an Präventionsveranstaltungen der NÖGKK etc. In monatlichen Besprechungen mit den Führungskräften werden bei anstehenden Problemen gemeinsame Lösungen gefunden.
Die positiven Rückmeldungen im durchgeführten Evaluierungsworkshop zeigen, dass das Wohlbefinden des Personals maßgeblich verbessert wurde. Die Betriebliche Gesundheitsförderung wird künftig durch monatliche Mitarbeiterinnengespräche weiter entwickelt. 

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Alten- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder

137 Mitarbeiter/innen

Alten- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder_Foto: ÖGKDie Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen sind bereits seit Jahren ein Teil der Unternehmensstrategie. Deshalb finden seit dem BGF-Projekt „Bewusst Bewegt Konsequent“, von 2007 bis 2009 durchgeführt, laufende Folgeprojekte statt. Die Unternehmung „Gemeinsam auf dem Weg“ ist ein weiteres Unterfangen, das die Arbeits- und Lebensqualität der Belegschaft durch aktive Gestaltungsmöglichkeiten verbessern und ein neues Verständnis zur eigenen Gesundheit entwickeln soll.

Auf Grund von regelmäßigen Qualitätszirkeln, Mitarbeiterinnenbefragungen und -gesprächen wurden zahlreiche organisatorische und bewusstseinsbildende Maßnahmen umgesetzt: Aufbau des Kommunikationsmittels Intranet, Personalaufnahmen, Ankauf von neuer Dienstkleidung, Seminare zu Teamentwicklung und Fortbildungen der Führungskräfte, diverse Aus- und Weiterbildungskurse im Pflege- und Seniorenbetreuungsbereich. Im Bereich der Verhaltensprävention wurden Kurse zur Stressbewältigung, Ernährungsworkshops, Supervision und verschiedene zusätzliche Fortbildungskurse angeboten.

Das in Ausarbeitung befindliche, mehrjährig geplante, Projekt „Gesund und Aktiv in Kritzendorf“ soll die Nachhaltigkeit der betrieblichen Gesundheitsförderung und die Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz untermauern.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen. 

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avm St. Valentin - Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt

3 Schlüsselkräfte, 4 Mitarbeiter/innen, 4 Projektteilnehmer/innen

AVM St. Valentin_Foto: ÖGKDas Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt avm St. Valentin ist ein Projekt des Verein SAUM mit der Zielsetzung, arbeitslose und sozial benachteiligte Jugendliche bei ihrem (Wieder)Eintritt in das Arbeitsleben zu unterstützen. Auf Vorschlag der Leiterin wurde das Projekt „Betriebliche Gesundheitsförderung bei avm St. Valentin“ 2011 gestartet und durchgeführt. Das Ziel war, das Wohlbefinden der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu verbessern und sie für ihr persönliches Gesundheitsverhalten zu sensibilisieren.

Die Ergebnisse eines Führungskräfte-Coachings, einer Mitarbeiterinnenbefragung und eines Mitarbeiterinnenworkshops wurden in einem Zusammenführungsworkshop präsentiert und dabei gemeinsam Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Das Ziel war die Erstellung eines Maßnahmenplanes. Diese Maßnahmen konnten mit Optimierungen der internen Organisation (Anmietung eines Raumes, verstärkter Informationsaustausch, Arbeitsfelderweiterung, regelmäßige Mitarbeitergespräche) umgesetzt werden. Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens trägt u. a. ein Betriebsküchenprojekt bei. Begleitet durch einen Diätologen fand eine Umstellung im Ernährungsverhalten, nicht zuletzt auch durch das Angebot von gesunden Säften, statt.

Das Projekt wird vom Bundessozialamt Landesstelle NÖ aus Mitteln des Ausgleichtaxfonds finanziert.

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Bezirkshauptmannschaft St. Pölten

142 Mitarbeiter/innen

Bezirkshauptmannschaft St. Pölten_Foto: ÖGKDie Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung zu körperlicher, seelischer und sozialer Gesundheit war bei der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten der Anlass, das BGF-Projekt „BHPL Rundum gesund“ mit lebensweltorientierten, salutogenen Maßnahmen durchzuführen.

Ein aus 13 Mitarbeiter/innen multiprofessionell zusammengesetzter Gesundheitszirkel erarbeitete eine Reihe von Vorschlägen. Die zwei ausgebildeten BGF-Projektleiter und die ärztliche Leiterin setzten die Maßnahmen um (Mitarbeitergespräche mit Fokus auf BGF, Workshops zum Thema „Seelische Gesundheit“, Vortrag und Beratungen einer Arbeits- und Gesundheitspsychologin zum Thema „Gesunder Umgang mit Belastungen“, ein eigenes Betriebsküchenprojekt etc.). Das Gesundheitsverhalten wurde durch Gymnastikangebote, dem Programm „Gesunder Rücken“, Verteilung von Obst am Arbeitsplatz, Vorträge zu gesunder Ernährung sowie Vorsorgeuntersuchungen an der Dienststelle) positiv gestärkt.

Von den 92 Rückmeldungen der Mitarbeiterbefragung sahen 80 % eine positive Veränderung, 90 % sprachen sich für eine Weiterführung des Projektes aus. Der Dienststellenleiter, die BGF-Projektleiter und der weiterhin bestehende Gesundheitszirkel stellen nach Projektende sicher, dass unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen eine weitere Gesundheitsorientierung mit entsprechenden Maßnahmen gewährleistet ist. Auch wurde dieses Projekt den anderen NÖ Bezirkshauptmannschaften vorgestellt.

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Citroën Österreich GmbH / ETZ Spillern

81 Mitarbeiter/innen und rd. 20 Zeitarbeiter

Die Bewusstseinsbildung zur eigenen Gesundheit, das Bestreben zum „gesunden“ Arbeitsplatz sowie das Ziel eines gesundheitsfördernden Führungsstiles waren der Anlass zur Durchführung des BGF-Projektes „Gesund(er)leben“.

Nach der Kick-Off-Veranstaltung im November 2009 führte der Weg über eine Mitarbeiter/innenbefragung zu Gesundheitszirkeln und Führungskräfte-Workshops. In der Umsetzungsphase wurden anhand eines Maßnahmenkataloges zahlreiche Änderungen und Optimierungen von Arbeitsbelastungen und der internen Organisation (Umgestaltung von Büroräumen, klimatechnische Verbesserungen, Schulung neuer Mitarbeiter/innen etc.) vollzogen. Die Führungskräfte haben die Schulung „Gesundheitsförderliches Führen“ absolviert. In den Bereichen Ernährung und Bewegung wurden zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wichtige Akzente (Gratis Obst in der Kantine, gesundes Essensangebot, Arbeitsplatzbegehung, Ausgleichsübungen, mobiler Masseur, richtiges Heben und Tragen etc.) gesetzt.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist u. a. durch regelmäßig stattfindende Arbeitssicherheits- und Gesundheitszirkeln, moderiert von einer Mitarbeiterin, die vom Fonds Gesundes Österreich zur Gesundheitszirkelmoderatorin ausgebildet wurde, gewährleistet. 

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Constantia Teich GmbH

835 Mitarbeiter/innen

Constantia Teich_Foto: ÖGKGesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter/innen sind das Fundament eines erfolgreichen Unternehmens. Deshalb ist die „Betriebliche Gesundheitsförderung – fit@teich“ in unseren Unternehmenswerten und Unternehmensstrategien fest verankert.

Eine sich laufend verändernde Arbeitswelt und mit ihr die Mitarbeiter geben uns die Richtung in der Förderung des betrieblichen Gesundheitswesen vor.

Neben der Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Belegschaft wird unter Einbeziehung des Betriebsarztes das Augenmerk ganz speziell auf die Bedürfnisse von einzelnen Personen- und Altersgruppen gelegt.

Mit unseren Aktivitäten werden einerseits Teamwork, Führungsverhalten, Kommunikation, Wertschätzung, Verantwortung und Selbstvertrauen gefördert. Andererseits finden unsere MitarbeiterInnen Hilfe und finanzielle Unterstützung bei psychischen und physischen Problemen.

Constantia Teich hat erneut die strenge Qualitätsprüfung bestanden und zum dritten Mal in Folge vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung das „Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung“ erhalten.

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Mag. Eichmann & Schwatte Friseur OG

16 Mitarbeiter/innen

2010 bis 2012 wurde auf Initiative der Geschäftsführer , Corinna Huber und Mag. Christian Eichmann, ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung durchgeführt. Dabei war es ihnen besonders wichtig, mit den Mitarbeiterinnen die gesundheitsförderlichen und –belastenden Faktoren im Arbeitsalltag zu analysieren und Verbesserungs- und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Auf Grund der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung und eines Mitarbeiterworkshops wurde der Konsens zu zahlreichen Maßnahmen gefunden: Verbesserte Kommunikation zwischen Chefs und Mitarbeiter, individuelle Gesundheitstrainings, Personalentwicklungsseminare, individuelle Arbeitszeitgestaltung, Ankauf von Beinen und Rücken entlastenden Geräten und Matten, gemeinsames Turnen sowie bewusstere Ernährung durch Obst und Gemüse.

Bei den jährlich neu eintretenden Lehrlingen werden anhand von Checklisten die notwendigen Voraussetzungen für ergonomisches Arbeiten im Salon besprochen und durch die Friseurinnen erklärt. Neue Erkenntnisse und daraus resultierende Maßnahmen werden umgesetzt und BGF wird dadurch im Unternehmen ständig weiterentwickelt.

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fairwurzelt

33 Mitarbeiter/innen

Fairwurzelt_Foto: ÖGKNicht nur mit der Durchführung des Projektes „Gemeinsam g`sund“, das von 2006 bis 2007 stattfand, wird das Hauptaugenmerk auf die Vermittlung der Wichtigkeit von Gesundheit auf allen Ebenen gelegt. Der BGF-Kreislauf ist nach wie vor ein fixer Bestandteil der Firmenkultur, neue Mitarbeiterinnen werden bereits am ersten Arbeitstag ausführlich über BGF informiert. Den Verantwortlichen ist es sehr wichtig, zu den bestehenden Initiativen laufend neue Maßnahmen umzusetzen, um damit die betriebliche Gesundheitsförderung weiter zu entwickeln. Dazu zählen persönlichkeitsbildende Seminare und Kurse, Vorträge und Seminare zum Thema Ernährung, Bewegung und Mentales, Einführung eines Qualitätssicherheitssystems für Sozial-Integrative Unternehmen etc.

Die Durchführung von Mitarbeitergesprächen, regelmäßigen Teambesprechungen, die gegenseitige Kommunikation und verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein Selbstverständnis geworden und dienen einer laufenden Qualitätssicherung der BGF. Bei jährlichen Klausurtagen werden die Schwerpunkte für das kommende Jahr festgelegt und ein Fahrplan für Zuständigkeit, Zeitplan und Controlling erstellt.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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Fossek OG

11 Mitarbeiter/innen

Fosek OG_Foto: ÖGKDie Geschäftsführerin der Firma Fossek OG, Frau Ilse Fossek, führte ab Herbst 2011 in ihrem Betrieb das BGF-Projekt „Gesunde Mitarbeiterinnen = Gesunder Betrieb“ durch. Der Entschluss dazu war das Anliegen, durch verbesserte Rahmenbedingungen für die Belegschaft deren Identifikation mit dem Unternehmen zu verstärken.

Die Mitarbeiterbefragung sowie Mitarbeiterinnen-Workshops ergaben eine überwiegende Anzahl von positiven Faktoren im täglichen Arbeitsbereich. Diese wurden gemeinsam besprochen und versucht, noch zu verbessern. Die Maßnahmen reichten von gemeinsamen Aktionen und regelmäßigen Besprechungen zur Förderung der Teamarbeit bis hin zu einem firmeninternen Abnehmprogramm mit „Anreizen“ und einem erweiterten Getränkeangebot wie Mineralwasser und Tee bzw. Obst. Ebenso ist die Teilnahme an verschiedenen Präventionsvorträgen und Workshops ein Bestandteil des erstellten Maßnahmenkataloges. Jede Mitarbeiterin, die eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lässt, bekommt als Anreiz 3 Tage zusätzlichen Urlaub vom Unternehmen geschenkt. Das morgendliche „Frischluft-Programm“ zeigt, dass die gesamte Belegschaft unglaublich engagiert auch für Mitmenschen eintritt: Noch vor Beginn der eigentlichen Arbeit helfen alle abwechselnd als freiwillige Lotsen den Schulkindern vor Ort über die Straße – damit auch die Jüngsten der Stadt gesund bleiben.

Das Thema „Gesundheit“ wurde in das Firmenleitbild integriert. Beim Folgeprojekt „Gesundes Führen“ konnte Frau Fossek mit Hilfe einer externen Expertin das Führen von bedürfnisgerechten Dialogen erlernen und erproben. Betriebliche Gesundheitsförderung wird zukünftig ein fixer Bestandteil von Teambesprechungen und Mitarbeiterinnengesprächen sein. 

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Dr. Klaus Fridrich, Facharzt für Augenheilkunde

12 Mitarbeiter/innen

Dr. Klaus Fridrich_Foto: ÖGKDr. Klaus Fridrich hat sich dem im Frühjahr 2007 initiierten BGF-Projekt "G'sund arbeiten im Bezirk Melk" für Klein- und Mittelbetriebe angeschlossen und durchgeführt. Motivation dazu war die Verminderung der täglichen körperlichen Arbeitsbelastungen der Mitarbeiter/innen um damit das Wohlbefinden und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu verbessern.

Seit diesem Zeitpunkt wird betriebliche Gesundheitsförderung in diesem Betrieb gelebt. Regelmäßige Teambesprechungen mit Fokus auf Gesundheit und Mitarbeitergespräche mit der Führungskraft zeigen immer wieder zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Als Besonderheit des Jahres 2012 wurde in Kooperation mit „PROME“ (Michael Trattner, Loosdorf) ein Fitnessprogramm im Sport- Gesundheits-Rehabilitationscenter „PROME“ durchgeführt. Die Besonderheit dieses Trainingsprogrammes liegt auf der individuellen Betreuung durch Sporttherapeuten in Kleingruppen der Teilnehmer: Jeweils 3 Teilnehmer des Betriebes werden 90 Min. je nach individuellen Beschwerden oder Fitnesswunsch in mehrfachen – über Wochen laufenden Programmen trainiert. Am Ende der Trainings-Schulungen erhielt jeder Mitarbeiter/in eine auf sie/ihn abgestimmte Zusammenfassung seiner Übungen in Form einer schriftlichen Darstellung.

Auch wurde in den letzten Jahren eine Pausenregelung eingeführt, regelmäßige Dienstbesprechungen und Informationsweitergabe an die Belegschaft führten zu einer Optimierung des Arbeitsalltags. Durch die Aufnahme zusätzlichen Personals konnte eine Reduzierung der Arbeitsbelastungen erreicht werden. Regelmäßige Mitarbeiterorientierungsgespräche und Teamsitzungen sowie gemeinsame Aktivitäten (Theaterbesuche, Mitarbeiter-Cooking) sollen auch weiterhin das Wohlbefinden und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz gewährleisten.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen. 

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Hair by Kathi - einzighaarig

7 Mitarbeiter/innen

Hair by Kathi_Foto: ÖGKDas Unternehmen nahm von 2011 bis 2012 am Programm „Gesundes Führen 2011“ teil. Die Führungskraft wurde für das Thema „Gesundes Führen“ sensibilisiert. Im Anschluss erfolgte die Vermittlung gesundheitsfördernder Dialogwerkzeuge an die Führung. Dieser „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ wurde mit allen Mitarbeiterinnen durchgeführt, die konkrete Ideen und Vorschläge zur gesundheitsförderlichen Gestaltung der betrieblichen Arbeitsbedingungen einbrachten.

Zahlreiche Maßnahmen, wie ein Teamentwicklungsworkshop, die Optimierung der Bestellabläufe, Festlegung von Teamregeln und der Urlaubsplanung und regelmäßige Team- und Einzelbesprechungen, kamen zur Umsetzung. Ebenso wurde die Lehrlingsausbildung, die der Geschäftsleitung ebenfalls ein Anliegen ist, verbessert.

Durch ein offenes Gesprächsklima und die Weiterführung der Mitarbeiterinnengespräche wird versucht, auf die Bedürfnisse der Belegschaft auch weiterhin einzugehen und so durch erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit auch die Motivation und den Gesundheitsgedanken weiter zu stärken.

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Hair Design Christine

7 Mitarbeiter/innen

Hair Design Christine_Foto: ÖGKDas Ziel der Unternehmensführung bei der Durchführung des Programmes „Gesundes Führen 2011“ war die Steigerung der Mitarbeiterinnenzufriedenheit, der Motivation und die Optimierung der Arbeitsabläufe am Arbeitsplatz.

Der Fokus wurde auf die Führungskräfte gelegt, um mit dem Führungsinstrument „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ Betriebliche Gesundheitsförderung selbständig und nachhaltig fortzusetzen.

Die Mitarbeiter/innen hatten die Gelegenheit, sich im Rahmen von Workshops einzubringen. Aus diesen Ergebnissen wurden zahlreiche Maßnahmen (Installierung einer Klimaanlage, höhenverstellbare Waschbecken) als Erleichterung bei der täglichen Arbeit umgesetzt. Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens hat der Kurs „Gesunder Rücken“ beigetragen. Durch Umstrukturierung der Arbeitszeiten wurden verbesserte Arbeitsbedingungen geschaffen.

Auf Grund der positiven Resultate ist die Geschäftsführung überzeugt, mit Betrieblicher Gesundheitsförderung den richtigen Weg eingeschlagen zu haben und ist motiviert, diesen weiter zu verfolgen. Dabei wird das Unternehmen von der NÖGKK durch einen Berater bei der Weiterführung und Implementierung der „gesunden Dialoge“ unterstützt.

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Hotel zum Brüdertor, Lahner Gastronomie GesmbH

18 Mitarbeiter/innen

Hotel zum Bruedertor_Foto: ÖGKDie Motivation der Geschäftsführung des Betriebes zur Durchführung Betrieblicher Gesundheitsförderung im Rahmen von „Gesundem Führen 2011“ waren die Förderung und Sensibilisierung von Gesundheit und Wohlbefinden, Steigerung der Mitarbeiterinnenzufriedenheit und die Optimierung von Arbeitsabläufen am Arbeitsplatz.

Diese Vorhaben wurden einerseits durch Sensibilisierung der Führungskräfte und Schulung zur Durchführung von „Gesunden Dialogen“ und andererseits von der Belegschaft nach Abhaltung von Mitarbeitergesprächen durch die Geschäftsführung in einem Maßnahmenplan (Stärkung des Teamklimas, Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation, bessere Kommunikation und klare Aufgabenverteilung) erarbeitet und umgesetzt.

Bei der Ergebnisevaluierung zeigte sich, dass die durchgeführten Maßnahmen zur Zielerreichung geführt haben. Dennoch ist es den Verantwortlichen des Betriebes ein Anliegen, BGF weiterzuführen und zu institutionalisieren.

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Josef GmbH - Maschinenbau Verzahnungstechnik

6 Mitarbeiter/innen

Josef GmbH_Foto: ÖGKMotivierte und leistungsfähige Mitarbeiter/innen und Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Die täglichen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt haben unmittelbaren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden, weshalb sich die Geschäftsführung entschloss, das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen 2011“, durchzuführen. Vorhaben des Unternehmens bildeten unter anderem die Festlegung von Zuständigkeiten und die Steigerung der Eigenverantwortung der Belegschaft.

Gemäß dem für dieses Projekt vorgesehenen Ablaufplanes (Führungskräftesensibilisierung, Gesundheitscoaching für Führungskräfte, Schulung zur Durchführung „Gesunder Dialoge“, Mitarbeitergespräche und Maßnahmenworkshop) wurde in der Umsetzungsphase mit Verhaltens- bzw. Verhältnismaßnahmen an der Erreichung des vorgenommenen Zieles gearbeitet.

Regelmäßige Besprechungen zur schnelleren Information sowie Optimierungen bei Arbeitsabläufen und Arbeitsplätzen haben neben verstärkter Eigeninitiative zu besserer Kooperation mit angenehmem Arbeitsklima geführt. Die Klärung von Zuständigkeiten bei der Arbeitsorganisation ist ein weiterer positiver Faktor. Das BGF-Projekt wird mit dem „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ (zur Durchführung wird auch der Vorarbeiter geschult) in den kommenden Jahren fortgesetzt.

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Kerschner Wohndesign GmbH

12 Mitarbeiter/innen

Kerschner Wohndesign_Foto: ÖGKDas Unternehmen beteiligte sich im Jahr 2007 am BGF-Regionenprojekt Melk. Den Verantwortlichen des Betriebes ist es auch nach dem Ende des Projektes ein großes Anliegen, zur Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz und Reduzierung der alltäglichen Arbeitsbelastungen, Betriebliche Gesundheitsförderung fortzuführen bzw. weiter zu entwickeln.

Neben Mitarbeiter- und Einzelgesprächen trugen der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ im Rahmen des von der NÖGKK angebotenen Modules „Gesundes Führen“ sowie die laufende Umsetzung der sich daraus ergebenden Maßnahmen zum Erfolg Betrieblicher Gesundheitsförderung bei. Ein weiteres Instrument stellten Workshops dar, die u. a. auch zur Stärkung des Teamgeistes dienten. Die positiven Rückmeldungen aus der Belegschaft sind Indikatoren, die der Unternehmensleitung den Erfolg der BGF-Aktivitäten bestätigen und eine weitere Prozessentwicklung anstreben lassen.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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König Sonnenschutz GmbH

40 Mitarbeiter/innen

Koenig Sonnenschutz_Foto: ÖGKAuf Initiative der Geschäftsführung des Unternehmens wurde das BGF-Projekt „Gesundes Führen 2011“ im Jahr 2011 gestartet und durchgeführt. Motivation dazu war durch Verbesserungen im Arbeitsleben eine Förderung und Bewusstseinsbildung der persönlichen Gesundheit von Führungskräften und Beschäftigten zu erreichen.

Nach einer Sensibilisierung der Führungskräfte und einer Mitarbeiter/innen-Information wurde die Geschäftsführung in der Durchführung der „Gesunden Dialoge“ geschult. Im Zeitraum Oktober bis November 2011 fand mit allen Mitarbeiter/innen der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ statt. Die Auswertung der gesunden Dialoge führte zur Erstellung eines Maßnahmenplanes gemeinsam mit der Belegschaft. Zur Reduktion von Arbeitsbelastungen wurde durch den Ankauf von Arbeits- und Schutzbekleidung und Anschaffung neuer arbeitserleichternder Betriebsmittel beigetragen. Die interne Organisation wurde durch Schulungen, verstärkte Kommunikation und Optimierung von Arbeitsabläufen verbessert. Das Gesundheitsbewusstsein wird durch Sportangebote sowie vergünstigtes Mittagessen gestärkt.

Die betriebliche Gesundheitsförderung wird durch die positiven Erkenntnisse und im Sinne der Nachhaltigkeit auch künftig forciert und umgesetzt.

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Ing. Siegfried Manschein GmbH

29 Mitarbeiter/innen

Die Inhaber des Elektro-, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallationsunternehmen entschieden sich im Jahr 2010 zur Durchführung eines BGF-Projektes. Um gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter/innen zu beschäftigen, wurden unter Einbindung der Belegschaft bestehende Ressourcen und Belastungen erhoben und gemeinsam Lösungsvorschläge zur Optimierung erarbeitet.

Das Ergebnis eines Mitarbeiter/innen- und Zusammenführungs-Workshops führte zu organisatorischen Änderungen von Arbeitsabläufen (mehr interne Kommunikation und Information, Praxisschulungen, Feedbackrunden) und zur Arbeitserleichterung durch Ankauf diverser Gerätschaften. Zur Stärkung des Teamgeistes und Förderung des Betriebsklimas haben eine Flugsimulation sowie gemeinsame Unternehmungen beigetragen. Das Gesundheitsbewusstsein der Belegschaft wurde durch Bildung einer Nordic-Walking-Gruppe, Qigong-Kurs und durch das Angebot einer gesunden Jause gestärkt.

Die Evaluierung des Projektes zeigt, dass durch die gesetzten Maßnahmen viele Belastungen reduziert und die Teamfähigkeit verbessert wurde. Durch einen jährlichen „Ziele-Workshop“, regelmäßige Teamgespräche sowie finanzierte Bewegungsprogramme, Schulungen und Kurse ist die betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen fest verankert.

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Marktgemeinde Wimpassing

43 Mitarbeiter/innen

Marktgemeinde Wimpassing_Foto: ÖGKDie betriebliche Gesundheitsförderung hat auch nach Abschluss des Projektes „Gesunde Gemeinde“, das von 2007 – 2009 durchgeführt wurde, einen hohen Stellenwert. In jährlich stattfindenden Gesundheitszirkeln wird den Mitarbeiter/innen Gelegenheit gegeben, neue Belastungen und die dazu gehörigen Lösungsvorschläge an die Moderatoren des eingerichteten Arbeitskreises weiter zu geben. Dazu wird, ebenfalls jährlich, der Impuls-Test eingesetzt, um etwaige Stressfaktoren aufzuzeigen und entgegen zu steuern. Zahlreiche Maßnahmen zum Thema Mitarbeiterführung und Kommunikation (regelmäßige Besprechungen, Fortbildungskurs Führungsstil) sowie Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld (bessere Einteilung regelmäßiger Überstunden, Urlaubseinteilung, Neuanschaffung von Betriebsmittel, Ankauf von Arbeitskleidung, Anschaffung einer Warmwasseraufbereitung) haben zu einer Reduktion von Arbeitsbelastungen und zur Optimierung der internen Organisation geführt. Im Sinne der Gesundheitsförderung wurde ein, für die gesamte Belegschaft verpflichtender, Erste-Hilfe-Kurs abgehalten.

Durch die Einführung von Mitarbeiterinnengesprächen mit Fokus Gesundheit sollen die vorhandenen Ressourcen stärker strukturiert und die geplanten Umsetzungsschritte weiterhin laufend umgesetzt werden.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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Maschinenring–Service NÖ-Wien eGen

35 Mitarbeiter/innen

Maschienenring-Service NOE-Wien eGen_Foto: ÖGKDas BGF-Projekt „MR in Bewegung – Bewusst G’sund“ wurde als Pilotprojekt in der Maschinenring-Service NÖ-Wien eGen in Mold von 2009 bis Ende 2011 durchgeführt. Nach einer online Mitarbeiterbefragung und Gesundheitszirkeln mit Mitarbeitern und Führungskräften wurden zahlreiche interne organisatorische sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen umgesetzt: Sportabende, individuelle Ernährungsberatung, regelmäßige Untersuchungen, Schulungen / Vorträge zum Thema Mentales und Gesundheit, ein Gesundheitsnachmittag für alle Mitarbeiter in NÖ, E-Mail Newsletter, Verbesserung der Kommunikation etc.

Die betriebliche Gesundheitsförderung wurde in den strategischen Zielen des Unternehmens verankert. Eine Steuerungsgruppe, die jährliche Durchführung von Gesundheitszirkel und eine BGF-Verantwortliche sichern eine nachhaltige Implementierung von Gesundheit im Betrieb. Das sehr positive Feedback und Engagement der Belegschaft bestärken den Beschluss zur betrieblichen Gesundheitsförderung und deren Weiterführung.

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Moorheilbad Harbach

423 Mitarbeiter/innen

Moorheilbach Harbach_Foto: ÖGKDas Moorheilbad Harbach legt als Gesundheitsbetrieb seit seinem Bestehen großen Wert auf betriebliche Gesundheitsförderung. BGF ist fixer Bestandteil der Unternehmenspolitik und wird laufend weiterentwickelt. Den Mitgliedern des „BGF-Arbeitskreises“ ist es ein Anliegen, durch laufende Gespräche und Befragungen mit der Kollegenschaft für alle Altersgruppen die verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit zu verbessern. Auch im Lehrlingsschulungsprogramm wurde gezielt auf diese Mitarbeiterinnengruppe eingegangen und das Programm auf deren Bedürfnisse abgestimmt.

In den "Lust-/Frustheften" (Anliegen und Anregungen der Mitarbeiter/innen werden hier eingetragen) wird die gesamte Belegschaft in die Entwicklung von neuen Maßnahmen eingebunden. Zusätzliche Programme und Projekte (z. B. Ernährungsprojekte, Workshop mit der hauseigenen Diätologin/Psychologin) werden laufend umgesetzt. Ein umfassendes Lebensstilprogramm für Mitarbeiter/innen mit jährlichen Schwerpunkten hat das Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensweise.

Die Ergebnisse der Evaluierungsbögen dieser Aktivitäten sowie die Ergebnisse aus den Mitarbeiterinnengesprächen und Befragungen werden im Arbeitskreis „Betriebliche Gesundheitsförderung“ sowie im Management als Basis für die Entwicklung weiterer Maßnahmen genutzt.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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NÖ Landespflegeheim Frohsinn

87 Mitarbeiter/innen

NOE Landespflegeheim  Zwettl_Foto: ÖGKFür die Arbeit im Pflegebereich sind hohe mentale und körperliche Anforderungen zu bewältigen. Daher bietet die Führung des Heimes bereits seit 10 Jahren Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter/innen an.

Gesundheitszirkelmoderatoren, ein eigenes Projekt „Altersmanagement“ (Zielsetzung Erhalt der Arbeitsbewältigungsfähigkeit), regelmäßige Umfragen in der Belegschaft und Abteilungsansprechpersonen tragen zur Entwicklung neuer Maßnahmen bei. Gesetzte Maßnahmen, wie der Ankauf von arbeitserleichternden Einrichtungsgegenständen und Hilfsmitteln in der Pflege, Einrichtung einer Schlafmöglichkeit für Mitarbeiter/innen nach dem Nachtdienst, Ruhemöglichkeiten für die Pausengestaltung, Stressseminare und Arbeitsbewältigungs-Coaching, Einführung eines neuen Dienstzeitmodelles, etc. haben zu hoher Mitarbeiterinnenzufriedenheit beigetragen. Zur Stärkung des Gesundheitsbewusstseins finden zahlreiche Seminare (z.B. Kraftvoll in den Winter, Energetischer Selbstschutz nach Pranic Healing) und Vorträge (Power durch Ausdauer, Gesunder Schlaf – Wunsch oder Realität) statt.

Zur weiteren Festigung der mentalen Gesundheit und zur Förderung des Teamgedankens wird das bestehende Angebot durch Seminare für Teamentwicklung, Yoga-Kurse und Vorträge zu positivem Denken erweitert. Der Führung des Hauses ist die Forcierung der betrieblichen Gesundheitsförderung ein großes Anliegen und hat höchste Priorität.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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Österreichische Bundesforste AG - Nationalparkbetrieb Donau-Auen

18 Mitarbeiter/innen

Österr_Bundesforste Nationalpark Donau-Auen_Foto: ÖGKDas österreichweite Projekt "ÖBfit" der Österreichischen Bundesforste AG hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit aller Mitarbeiter/innen zu fördern.

"Mehr als 2 Jahre lang rückten sich Gesundheit, Fitness, Ernährung und „mehr miteinander“ in unseren Fokus. Unglaubliche 115 Arbeitstage haben wir uns mit dieser Thematik beschäftigt, die innere Stimme des „alles so sein lassen wie es ist“ geflissentlich überhört und die Ärmel hochgekrempelt. Geschwitzt, gehungert, Problembereiche aufgezeigt und unserem Gesundheitszustand bzw. unserer lieben Betriebsärztin in die Augen geblickt. Es sollte kein Zwang sein sondern das freiwillige Bedürfnis etwas zu ändern und sich danach besser zu fühlen, um gesünder und geistig frischer durch Privat- und Dienstleben zu gleiten. Dieses „fit-Gefühl“ so stark in uns zu verankern dass auch nach der Projektphase diese Umstellung anhält, wird eine große Herausforderung für uns alle sein."

Der Projektstart im Nationalparkbetrieb Donau-Auen erfolgte 2010 mit einer Auftaktveranstaltung für alle Mitarbeiter/innen und einer schriftlichen Gesundheitsbefragung. Um gemeinsam gesundheitsförderliche und –belastende Faktoren zu erheben und Lösungsvorschläge auszuarbeiten, wurden Gesundheitszirkel mit intern ausgebildeten Moderator/innen durchgeführt. Zahlreiche Gesundheitsförderungsmaßnahmen wie beispielsweise die Abhaltung eines Gesundheitstages, verschiedenste verhaltensorientierte Seminare und Workshops sowie Neuanschaffungen von Arbeitsmitteln und Veränderungen bei Arbeitsprozessen wurden bereits umgesetzt. Highlights waren sicher Mitarbeiter/innen bewegen Mitarbeiter/innen Seminare, Rückenschule, Gehörschutz und die eineinhalbjährige Begleitung einer Ernährungsberaterin mit dem Ziel der Gewichtsreduktion. Darüber hinausgehend trugen Gemeinschaftsaktionen wie kegeln, Eisstockschießen und gemeinsame Ausflüge nicht nur zu besserer Fitness bei sondern festigten ebenso den Teamgeist.

Durch „ÖBfit“ ist die betriebliche Gesundheitsförderung nachhaltig im Betrieb verankert. Manifestiert wird dies auch durch ein jährliches Budget und ein jährlich – gemeinsam mit der Belegschaft - aufgegriffenes Schwerpunktthema, welches unter der Mitgestaltung aller Mitarbeiter/innen umgesetzt wird.

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Österreichische Bundesforste AG – Unternehmensleitung

144 Mitarbeiter/innen

Österr_Bundesforste Unternehmesleitung_Foto: ÖGKIm Sinne der Nachhaltigkeit, das bedeutet dem Einklang ökologischer Anforderungen, gesellschaftlicher Bedürfnisse sowie wirtschaftlicher Erfordernisse, ist den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) Gesundheitsförderung im betrieblichen Umfeld ein besonderes Anliegen. Mit „ÖBfit“ wurde ein unternehmensweites Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung ins Leben gerufen mit dem Ziel, Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen zu fördern.

Die Unternehmensleitung startete 2010 mit einer Auftaktveranstaltung für alle Mitarbeiter/innen und einer schriftlichen Gesundheitsbefragung ihr „ÖBfit“-Projekt. In darauf folgenden Gesundheitszirkeln mit MitarbeiterInnen und Führungskräften wurden gesundheitsfördernde und -belastende Faktoren erhoben. Darauf aufbauend wurden in den folgenden zwei Jahren zahlreiche gesundheitsfördernde Maßnahmen wie beispielsweise die Einführung einer warmen Mittagsverpflegung, das Abhalten eines Rückenkurses, Durchführung von Ernährungsberatung, Vorsorgeuntersuchungen, Sportinitiativen sowie Maßnahmen zur Optimierung der internen Kommunikation und Unternehmenskultur (Revierleitertag, Exkursionen) umgesetzt.

Zur nachhaltigen Verankerung der Prinzipien der BGF wurde diese in das Managementsystem und Managementinstrumente der Bundesforste aufgenommen und in der Unternehmensleitung eine Gesundheitsvertrauensperson etabliert.

Für die Unternehmensleitung steht außer Zweifel, dass ein betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt wie „ÖBfit“ großen Nutzen und Vorteile sowohl für das Gesamtunternehmen und die einzelnen Unternehmenseinheiten als auch für die gesamte Belegschaft bringt.

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Ökokreis

52 Mitarbeiter/innen

Ökokreis_Foto: ÖGKArbeit in und mit der Natur sowie die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden seiner Mitarbeiter/innen bilden die Säulen für die arbeitsmarkt- und umweltpolitischen Maßnahmen des Unternehmens.

Bereits ab dem ersten Arbeitstag werden die Mitarbeiter/innen über den hohen Stellenwert Betrieblicher Gesundheitsförderung informiert. Regelmäßig wöchentlich stattfindende Arbeitsbesprechungen, Befragungen und Workshops dienen dazu, das im Jahr 2006 initiierte BGF-Projekt „Gemeinsam g`sund“ auch nach dessen Projektende zu leben.

Dabei ist nicht nur die Weiterführung von Bildungs- und Gesundheitstagen, sondern auch der Ausbau des Trainingsprogrammes geplant. Weitere Vorhaben bilden die verstärkte Einbindung der Arbeitsanleiterinnen als BGF-Multiplikatoren, die Verbesserung von Programmen, der Zielkatalog sowie die Dokumentation der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Die Nachhaltigkeit der Aktivitäten (Verbesserung der Mitarbeiterinnenzufriedenheit, Erweiterung des Bildungs- und Trainingsangebotes und die Einrichtung einer Bio-Betriebsküche) wird durch persönliche Gespräche und jährliche Befragungen der Zufriedenheit der Belegschaft gemessen.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

(Dieses Projekt wird gefördert mit Mitteln des Arbeitsmarktservice Niederösterreich und der Arbeitnehmerförderung Niederösterreich)

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Ortner GmbH – Kachelofen mit System

44 Mitarbeiter/innen

Ortner GmbH_Foto: ÖGKDas traditionsreiche Unternehmen ORTNER GmbH beschäftigt sich seit seiner Gründung im Jahre 1983 mit der Produktion und Entwicklung von Technologien für Kachelöfen. Zurzeit sind 44 Mitarbeiter/innen in der Firma beschäftigt, wobei bereits 2013 weitere Mitarbeiter/innen eingestellt werden.

Ein erfolgreiches Unternehmen ist auf qualifizierte und motivierte Mitarbeiter/innen sehr angewiesen. Seit 2008 ist die ORTNER GmbH im Besitz der Schmid Industrie Holding (SIH), unter der Leitung von Herrn Dipl.-Ing Manfred Huber. Bereits 2009 wurde das BGF-Projekt „Fit in die Zukunft – Fit für 2012“ gestartet. Ziele der Teilnahme an diesem Projekt waren das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern und die Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen für unser gesamtes Team.

Um die Gemeinschaft der Firma zu fördern werden laufend sportliche Unternehmungen und Veranstaltungen organisiert. Zum Beispiel waren heuer 9 Teilnehmer/innen von uns beim jährlichen ASK Loosdorfer-Mailauf. Auch beim 2tägigen Betriebsurlaub 2012 nach Bratislava durfte ein Radausflug als Programmpunkt nicht fehlen.

Heute sind wir sehr stolz darauf das BGF-Gütesiegel von 2013-2015 erreicht zu haben, was nur durch die hervorragende Mitwirkung unseres Teams möglich war. Natürlich möchten wir unsere Motivation beibehalten und die Gesundheit unserer Mitarbeiter weiterhin bestmöglich fördern. Weitergehende Seminare sind in Planung.

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PARGA Park- und Gartentechnik GmbH

13 Mitarbeiter/innen

Parga Park- und Gartentechnik_Foto: ÖGKFür das Unternehmen PARGA, das sich seit Jahren erfolgreich mit Bewässerungs-, Teich- und Springbrunnentechnik beschäftigt ist es sehr wichtig, gesunde und motivierte Mitarbeiter/innen zu haben. Der Geschäftsführer setzte in Kooperation mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse das BGF-Programm „Gesundes Führen 2011“, erfolgreich um.

Einem einführenden Gesundheitscoaching mit der Führungskraft zur Sensibilisierung der eigenen Gesundheit und das Gesundheitsempfinden betreffend und einer Schulung zur Abhaltung der „gesunden Dialoge“ folgten Mitarbeiterinnengespräche. Diese Gespräche wurden vor allem mit dem Dialogwerkzeug „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ geführt.

Ziel war es, Ressourcen und Belastungen zu erheben und Vorschläge für eine gesunde Gestaltung des Arbeitsalltages auszuarbeiten. Im Anschluss daran wurde in einem Workshop ein gemeinsam erstellter Maßnahmenkatalog aufbereitet. Dieser umfasste neben der Stärkung des Teamzusammenhaltes und gemeinsamer Aktivitäten vor allem die Optimierung der Kommunikation. Zur Reduktion von Arbeitsbelastungen zählten die Anpassung räumlicher Situationen bzw. Verbesserungen bei der Arbeitsplatzausstattung. Interne Schulungen zu verschiedenen spezifischen Fachthemen rundeten das „Maßnahmenpaket“ ab.

Mehr sportliche Betätigung, verstärkte Kommunikation und die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge, die auch umgesetzt werden, einbringen zu können, haben zu einem optimierten Teamklima beigetragen. Es ist geplant, die gesunden Dialoge und in Folge die Erarbeitung von Maßnahmen weiterzuführen und bei Bedarf zu adaptieren.

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Pflegeheim Pum

9 Mitarbeiter/innen

Pflegeheim Pum_Foto: ÖGK2011 bis 2012 wurde im Pflegeheim Pum ein BGF-Projekt „Modell Kleinbetrieb“ mit der Zielsetzung zur Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz und zur Steigerung des Gesundheitsbewusstseins der Belegschaft durchgeführt. Kernstücke waren ein Führungskräfte-Coaching, ein Mitarbeiterworkshop mit Mitarbeiterbefragung, ein Zusammenführungsworkshop sowie die Evaluierung.

Die gemeinsam getroffenen Maßnahmen wie regelmäßige Dienstbesprechungen und Mitarbeitergespräche, Umstrukturierungen in Arbeitsabläufen sowie der Ankauf von Gerätschaften zur Arbeitsvereinfachung wurden von der Belegschaft sehr positiv angenommen. Laufende Mitarbeitergespräche mit Fokus Gesundheit und auch ein neuerlicher Workshop mit der Belegschaft sollen die bereits guten Ergebnisse im Bereich Kommunikation und Führungsverhalten noch optimieren.

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Restaurant Rostiger Anker

6 Mitarbeiter/innen

Rostiger Anker_Foto: ÖGKDer hohe Stellenwert betrieblicher Gesundheitsförderung ist seit der Teilnahme an dem Projekt „Vital in der Au“ zusätzlich durch die Verankerung im Leitbild des Betriebes manifestiert. Die erfolgreiche Weiterführung von BGF mit den getroffenen Maßnahmen gibt der Unternehmensleitung Recht. Die Einbindung der Belegschaft bei Planungs- und Umsetzungsprozessen, regelmäßiger Information und Besprechungen, Schulungen sowie die Abhaltung von Nordic Walking Kursen und Fitnesstraining tragen zur Zufriedenheit und dem Wohlbefinden der Belegschaft bei.

Offene Kommunikation zwischen der Führung und dem Team, gemeinsame Überlegungen zur Weiterentwicklung betrieblicher Gesundheitsförderung und rasches Umsetzen möglicher Lösungen, zeigen das große Interesse an einer weiteren Prozessentwicklung.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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Spar Markt Blahuschek GesmbH

20 Mitarbeiter/innen

Spar Markt Blahuschek_Foto: ÖGKReduktion von Arbeitsbelastungen und Optimierung der internen Organisation bewog die Geschäftsführerin des Handelsunternehmens dazu „Gesundes Führen 2011“ durchzuführen.

Nach dem für dieses Projekt vorgesehenen Ablaufplan (Führungskräftesensibilisierung, Gesundheitscoaching für Führungskräfte, Schulung zur Durchführung „Gesunder Dialoge“, Durchführung der Mitarbeiterinnengespräche und Maßnahmenworkshop) wurde in der Umsetzungsphase mit zahlreichen Maßnahmen an der Erreichung des vorgenommenen Zieles gearbeitet.

Das Evaluierungsergebnis zeigt, dass die Optimierungen bei der internen Organisation (Festlegung von Teamregeln zur besseren Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation, klare Regeln zur Kommunikation) zu gesteigertem Wohlbefinden der Belegschaft und zu einer Entlastung der Führungskraft beigetragen hat.

Diese Entwicklung bestätigt die Geschäftsleitung, auch in Zukunft die gesunden Dialoge im Rahmen eines jährlichen „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ fortzuführen.

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Stadtgemeinde Tulln

331 Mitarbeiter/innen

Stadtgemeinde Tulln_Foto: ÖGKDie Stadtgemeinde Tulln hat sich seit dem von 2007 – 2009 durchgeführten BGF-Projektes „GesundheiterLeben“ nicht nur für die Implementierung betrieblicher Gesundheitsförderung in das Unternehmensleitbild, sondern auch für dessen stetige Weiterentwicklung eingesetzt. Nach der Ausbildung zum Projektleiter wurde ein BGF-Beauftragter eingesetzt, der gemeinsam mit drei Gesundheitszirkelmoderatorinnen zu den Ideen der Kollegenschaft Vorschläge zur Umsetzung ausarbeitet. Über die durchgeführten und neuen Maßnahmen werden die Mitarbeiter/innen mittels regelmäßiger Aussendungen und BGF-Jahresberichtes informiert.

Dieser gibt Auskunft über Präventionsangebote zur Sportbetreibung (z.B. Gratiseintritt für Hallenbad, Eislaufplatz, Fitnesscenter etc.), Kurse zur Verhaltens- und Verhältnisprävention vom Verein „Gesundes Tulln“ (Richtiges Heben und Tragen, Rückenschule für das Büro, Ergonomische Beratung) sowie Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen und Impfaktionen. Mit den geplanten Maßnahmen (Vorträge und Informationsveranstaltungen, Bewegungskurse, Schulungen zur Unfallverhütung etc.) unterstreicht der Dienstgeber seine Bereitschaft, im Sinne der Belegschaft die betriebliche Gesundheitsförderung stetig weiterzuentwickeln und zu fördern.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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Viklicky Kälte- und Klimatechnik eU

7 Mitarbeiter/innen

Mit dem Projekt „BGF 2011/2012“ setzte der Firmeninhaber, Dipl.-Ing. Wolfgang Viklicky, den Schritt, seine Mitarbeiter/innen für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren und gleichzeitig dem Team Gelegenheit zu geben, sich mit Verbesserungsvorschlägen zum Arbeitsalltag einzubringen.

Aufgrund der Betriebsgröße- und struktur wurde nach dem Führungskräftecoaching ein Mitarbeiterworkshop durchgeführt. Bei der Mitarbeiterbefragung mittels Impulstest und dem Workshop wurden gesundheitsförderliche und -belastende Faktoren erhoben und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

In einem Zusammenführungsworkshop wurden die Anliegen der Führung mit den Vorschlägen der Belegschaft abgestimmt. Die Maßnahmen daraus waren neben baulichen Adaptierungen wöchentliche Koordinierungsgespräche und regelmäßige Teambesprechungen zu Arbeitseinteilungen. BGF ist ein fixer Bestandteil des Unternehmens, an deren Weiterentwicklung stetig gearbeitet wird.

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Dr. Wolf Immobilienverwaltung - Immobilienmakler GesmbH

5 Mitarbeiter/innen

Dr. Wolf Immobilienverwaltung_Foto: ÖGKDas Führungsteam der Immobilienverwaltung entschied sich 2011 zur Durchführung eines Projektes zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Verbesserung der Kommunikation, die Optimierung bzw. Neustrukturierung von Arbeitsabläufen sowie die Sensibilisierung der Belegschaft zur persönlichen Gesundheit gelegt.

Die getroffenen Maßnahmen nach dem Vorliegen des Ergebnisses von Mitarbeiterbefragung , Mitarbeiterworkshop und Zusammenführungsworkshop mit der Führung waren Änderungen in der Organisation der Arbeitsabläufe (Verteilung von Belastungsspitzen, klare Aufgabenverteilung etc.) und ein Umdenken bei der internen Kommunikation. Zum Thema Bewegung und Ernährung wurden Möglichkeiten (z. B. Stiegen steigen statt Lift fahren) aufgegriffen und umgesetzt.

Die Belegschaft hat die Veränderungen sehr positiv aufgenommen und die Führung des Unternehmens möchte diese gemeinsam mit dem Team weiter verbessern. 

Zuletzt aktualisiert am 04. Juni 2020