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Gütesiegelträger 2012 - 2014


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Stadtgemeinde Amstetten

550 Mitarbeiter/innen

Stadtgemeinde Amstetten_Foto: ÖGKUnter dem Titel „Balance“ wurde in der Stadtgemeinde Amstetten von 2007 bis 2010 ein klassisches BGF-Projekt durchgeführt. Mit eingebunden waren Büros, Schule, Reinigung, Kindergärten, Bau- und Wirtschaftshöfe, Gemeindeabwasserverband, Bäder, Johann-Pölz-Halle und Stadtwerke.

Das Projekt startete mit drei Kick-off-Veranstaltungen für alle Bediensteten. Nach einer schriftlichen Gesundheitsbefragung wurden Gesundheitszirkel durchgeführt. Aus diesen Ergebnissen wurden zahlreiche verhältnis- und verhaltensorientierte Maßnahmen sowie teils umfassende Subprojekte abgeleitet. Neben der Schaffung eines Gleichstellungs- und Frauenförderprogrammes wurden Fairnessberater/innen zur Konfliktbereinigung ausgebildet und installiert.
 
Ein besonderer Fokus wurde auch auf das Thema „Alter(n)sgerechtigkeit“ und „soziale Ungleichheit“ gelegt. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden die Prinzipien der BGF in das Managementsystem verankert, die Projektsteuerungsgruppe bleibt weiterhin bestehen und ein fixer Ansprechpartner ist für Betriebliche Gesundheitsförderung in der Stadtgemeinde verantwortlich.

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Keller Karosserie-, Lack- und Fahrzeugbautechnik GmbH

23 Mitarbeiter/innen

Keller- Karosserie- Lack- und Fahrzeugbautechnik GmbH_Foto: ÖGKDen beiden Geschäftsführern der Keller GmbH ist die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ein wichtiges Anliegen. Mit dem Projekt „BGF in der Keller GmbH“ (06/2009 – 06/2010) gaben die Führungskräfte dem Team die Chance, sich selbst mit Verbesserungsvorschlägen zu den Themen Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingungen und Stärkung persönlicher Kompetenzen einzubringen.

Nach einer Auftaktveranstaltung wurde mit beiden Geschäftsführern ein Führungskräftecoaching durchgeführt. Danach fanden auf Grund der Betriebsgröße und –struktur statt der Gesundheitszirkel zwei MitarbeiterInnen-Workshops statt. Bei diesen wurden die gesundheitsförderlichen und -belastenden Faktoren im Arbeitsalltag erhoben und Verbesserungs- bzw. Lösungsvorschläge erarbeitet.

In zwei Zusammenführungsworkshops stimmte man die Anliegen der Führung mit den Vorschlägen der Belegschaft ab. Neben der Einführung von Mitarbeitergesprächen wurden auch Adaptierungen im Bereich der Arbeitsabläufe und Arbeitszeiten vorgenommen. Betriebliche Gesundheitsförderung ist im Firmenleitbild verankert und dauerhaft im Betrieb implementiert.

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Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband NÖ

87 Mitarbeiter/innen

Österreichisches Rotes Kreuz - Landesverband NÖ_Foto: ÖGK

Im Mai 2008 startete das ganzheitliche betriebliche Gesundheitsförderungsprojekt „Happy Day@Work“. Unter hoher Beteiligung der Belegschaft wurden zahlreiche verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, wie z. B. Einführung fixer Telefonzeiten, Lösung von Platzproblemen durch Umbau, Schaffung einer Kommunikationsecke, Möglichkeiten der individuellen Weiterbildung, Erstellung einer Vertretungs- und Kompetenzstruktur und Einführung von Sprechstunden für Mitarbeiter/innen. Verbesserungen in der Kommunikation, Erhöhung der MitarbeiterInnenzufriedenheit und die Reduzierung von Arbeitsbelastungen waren die Ergebnisse des Projektes.
 
Die Belegschaft ist selbstbewusster geworden, und diese veränderte Haltung lässt einen neuen Stil im Umgang mit seiner eigenen Gesundheit und mit KollegInnen erkennen. Strukturen und Konzepte, um BGF im Unternehmen zu verankern, wurden geschaffen. Das Projekt endete im Jänner 2011 und wurde als „gelungener Beginn eines längeren Weges“ bezeichnet.

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Fritz EGGER GmbH & Co. OG Holzwerkstoffe

318 Mitarbeiter/innen

Fritz Egger GmbH & Co. OG_Foto: ÖGKBereits 2005 machte das Unternehmen einen ersten Schritt in Richtung Gesundheit und führte einen Gesundheitstag durch. Mittlerweile ist betriebliche Gesundheitsförderung ein fixer Bestandteil der Unternehmenspolitik. Durch Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitszirkel, eigenen Projektgruppen, Ideenmanagement und Mitarbeitergespräche werden die MitarbeiterInnen immer wieder in die Entwicklung von Maßnahmen eingebunden.

Besonderer Fokus wird auf familienorientierte Personalpolitik, alternsgerechte Arbeitsbedingungen, Führungskräfteentwicklung und die Einbindung der Lehrlinge gelegt. Ebenso werden ausländische Mitarbeiter/innen bei sprachlichen Schwierigkeiten unterstützt. Die vielen verhaltens- und verhältnisorientierten Maßnahmen reichen von der Neugestaltung der Sozialräume, Teamentwicklungsseminaren, Feedback-Gesprächen mit Lehrlingen, Workshops zur Optimierung der Schichtübergabe bis hin zu Raucherentwöhnungsseminaren und Impfangeboten. Vorhandene Strukturen und das interne Team „Gesundheitsmanagement“ gewährleisten auch in Zukunft die Nachhaltigkeit von betrieblicher Gesundheitsförderung. 

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Verein LIMA Frauenprojekt

20 Mitarbeiter/innen

Verein Lima_Foto: ÖGKIm Mai 2009 startete LIMA das betriebliche Gesundheitsförderungsprojekt "Aktiv gesund - fit im Betrieb". Hauptaugenmerk wird auf die Einbeziehung aller Mitarbeiter/innen gelegt, die gesundheitsförderlichen Maßnahmen beziehen sich deshalb auf die Schlüsselarbeitskräfte und Transitmitarbeiter/innen.

Aufgrund der gemeinsam erarbeiteten Veränderungsvorschläge wurden folgende Maßnahmen umgesetzt: Team- und Einzelsupervision, wöchentliche Reflexionsrunden, „Gesundes Führen“, Angebot von Konfliktgesprächen, Neugestaltung der Arbeitstische, Installierung einer Klimaanlage, zeitgerechte Erstellung der Wochenarbeitspläne, konkrete Arbeitsaufteilung, Rückenschule, Mental fit etc. Durch die permanente Miteinbeziehung aller MitarbeiterInnen in die Mitgestaltung des Arbeitsumfeldes und die verhaltensbezogenen Maßnahmen sind diese gesundheitsbewusster und zufriedener geworden. Das Projekt wurde so aufgesetzt, dass sämtliche Strukturen und Angebote auch nach Projektende fester Bestandteil des Betriebsalltages bleiben. 

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A. WEBER GmbH

25 Mitarbeiter/innen

A. Weber GmbH_Foto: ÖGKDem Geschäftsführer Andreas Weber war es ein Anliegen, die Gesundheit seiner Mitarbeiter/innen zu fördern. Deshalb startete 2010 das BGF-Projekt „Aktiv Vital Im Arbeitsbereich“. Um wirklich allen Mitarbeiter/innen die Gelegenheit zu bieten, sich mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen, wurden nach einem Führungskräftecoaching mehrere Workshops mit der gesamten Belegschaft durchgeführt. Inhalte dieser Workshops waren die Reflexion des eigenen Gesundheitsverhaltens, der eigenen Arbeitssituation, die Analyse von Gesundheitsressourcen und täglichen Arbeitsbelastungen.
 
Zahlreiche Maßnahmen wurden aufgrund der Verbesserungs- bzw. Lösungsvorschläge erarbeitet und umgesetzt: Einsatz von Ferialpraktikanten und Personalaufstockung zur Stressreduzierung, Einführung regelmäßiger Besprechungen, Einzelgespräche zur Verbesserung des Betriebsklimas, Ankauf neuer Berufskleidung, gratis Obst u.v.m. Eine eigene Gesundheitspartnerin, regelmäßige BGF-Teambesprechungen und jährliche Mitarbeiter-Workshops sichern die Nachhaltigkeit der betrieblichen Gesundheitsförderung im Unternehmen.

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V & C Kathodischer Korrosionsschutz GmbH

38 Mitarbeiter/innen
V&C Kathodischer Korrosionsschutz GmbH_Foto: ÖGKDas Unternehmen nahm von 2008 bis 2011 am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ teil. Alle Führungskräfte wurden für das Thema „Gesundes Führen“ sensibilisiert. Im Anschluss erfolgte die Vermittlung gesundheitsfördernder Dialogwerkzeuge an die Führung. Dieser „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ wurde mit allen Mitarbeiter/innen durchgeführt, konkrete Ideen und Vorschläge zur gesundheitsförderlichen Gestaltung der betrieblichen Arbeitsbedingungen wurden eingebracht.

Zahlreiche Maßnahmen, wie z. B. Neuorganisation der Besprechungskultur, Umstrukturierung der Arbeitsabläufe, Angebot einzelner Arbeitszeitmodelle und Nichtraucherschutz durch getrennte Sozialräume kamen zur Umsetzung. Auch die Sicherheit der Montagearbeiter im Außendienst ist ein Anliegen der Geschäftsleitung und wird laufend verbessert. Durch ein offenes Gesprächsklima und die Weiterführung der Mitarbeitergespräche wird versucht, auf die Bedürfnisse der Belegschaft auch weiterhin einzugehen und so durch erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit auch die Motivation und den Gesundheitsgedanken weiter zu stärken.

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Salvator Apotheke

14 Mitarbeiter/innen

Salvator Apotheke_Foto: ÖGKMit der Teilnahme am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ hielt die betriebliche Gesundheitsförderung Einzug in der Apotheke. Im Beratungsteil „Gesundes Führen“ wurde der Führung ein einfaches und wirksames Führungswerkzeug – der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ vermittelt. Diese „gesunden Dialoge“ wurden mit den Mitarbeiter/innen durchgeführt und in einem anschließenden Workshop ausgewertet.

Viele daraus entstandene Maßnahmen – überwiegend auf der Verhältnisebene - wurden umgesetzt: Einführung regelmäßiger Teamsitzungen, Verbesserung des organisatorischen Arbeitsablaufes, klare Arbeitseinteilungen, Neuregelung des Einkaufes, Erweiterung der Weiterbildungsmaßnahmen etc. Da verstärkte Motivation, wenig Fluktuation, Verbesserung des Betriebsklimas und eine Reduzierung der Arbeitsbelastungen die äußerst positiven Ergebnisse dieses Projektes waren, wird der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ 3-4x jährlich durchgeführt. Verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen werden auch zukünftig laufend umgesetzt.

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KOTANÝI GmbH

239 Mitarbeiter/innen

Kotányi GmbH_Foto: ÖGKUnter dem Titel „Health & Vitality“ führte die Kotanýi GmbH von Oktober 2009 bis Oktober 2011 ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung durch. Nach zwei Auftaktveranstaltungen, bei denen alle Mitarbeiter/innen über das Projekt informiert wurden, fanden die Mitarbeiterbefragung und Gesundheitszirkel statt. Unter Berücksichtigung der Anregungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen wurden zahlreiche verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen durchgeführt: Workshops „Gesundes Führen“, Umbau Abteilung Qualitätssicherung und Kantine, Kommunikationsseminare, Montage von Lärmschutzpaneelen, Impfaktionen, etc.

Kotanyi betrachtet das Projekt "Health & Vitality" nicht als kurzfristige Maßnahme. Auch nach dem Ende der Projektlaufzeit sind nachhaltige Verbesserungen und Maßnahmen zur Förderung des Gesundheitsbewusstseins der Mitarbeiter/innen vorgesehen. Die Weiterführung von betrieblicher Gesundheitsförderung ist durch eine ausgebildete Gesundheitszirkelmoderatorin, die Installierung einer eigenen Prozessgruppe und eine BGF-Verantwortliche gewährleistet. Betriebliche Gesundheitsförderung wird in das bestehende Qualitätsmanagementsystem implementiert. 

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ZuklinBus GmbH

50 Mitarbeiter/innen

Zuklin Bus GmbH_Foto: ÖGKMit der Teilnahme des Unternehmens am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ war der Grundstein für betriebliche Gesundheitsförderung gelegt. Nach Vermittlung des gesundheitsfördernden Dialogwerkzeuges „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ an die Geschäftsführerin wurden mit allen Mitarbeiter/innen diese Gespräche geführt. In einem Workshop wurden die Gespräche ausgewertet und gezielte Maßnahmen entwickelt. Optimierung der Arbeitseinteilung, Neuregelung der Arbeitszeit der Autowäscher, Umstrukturierung einiger Teams und Personalaufstockung sind nur einige Beispiele der Maßnahmenumsetzung.

Durch das Projekt konnten Arbeitsabläufe optimiert, Arbeitsbelastungen reduziert und eine Verringerung der Fluktuation erreicht werden. Persönlicher Kontakt der Führungskraft mit den Mitarbeiter/innen hat vor allem auf die Motivation, die Mitarbeiterzufriedenheit und somit auch auf die Gesundheit große Auswirkungen. Die Mitarbeitergespräche werden deshalb auch zukünftig weitergeführt, ebenso wird der persönliche Kontakt mit den MitarbeiterInnen der Außenstellen vertieft.

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Markus Putz Versicherungsagentur

5 Mitarbeiter/innen

Markus Putz Versicherungsagentur_Foto: ÖGKBetriebliche Gesundheitsförderung begann in diesem Unternehmen 2008 mit dem Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“. Ziel war es die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Führungskraft selbst und der Beschäftigten – bewirkt durch gesundheitsförderndes Führungsverhalten – zu fördern. Nach der Durchführung der „Gesunden Dialoge“ mit allen Mitarbeiter/innen durch die Geschäftsführung wurden in einem Workshop konkrete Maßnahmen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden erarbeitet und festgelegt.

In der Folge wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, wie z. B. Koordination der Arbeitsabläufe, Definition der Aufgabengebiete, regelmäßige Teambesprechungen, Einführung eines Zusatznachmittages im Front Office Bereich, Schaffung eines zweiten Büroraumes und bewusstes Feiern von Erfolgen. Mit der Einführung des Führungsinstrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ ist die weitere, selbständige Durchführung des Prozesses durch die Geschäftsführung gewährleistet. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen werden laufend umgesetzt.

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Kandera Bernhard SPA-Manhattan

6 Mitarbeiter/innen

Kandera Bernhard Spa-Manhattan_Foto: ÖGKDas Unternehmen nahm von 2008 bis 2011 am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ der NÖGKK teil. Durch die Sensibilisierung zum Thema „Gesundes Führen“ und die Einführung von gesundheitsförderlichen Mitarbeitergesprächen konnten folgende Maßnahmen zur Reduzierung der Arbeitsbelastungen umgesetzt werden: klare Zielsetzungen, Einführung regelmäßiger Teambesprechungen, Koordination der Arbeitseinteilung, gemeinsame Urlaubsplangestaltung, Betriebsausflüge, Umstrukturierung des Bestellvorganges und Bewegungsangebote.
 
Erreicht wurden eine Verbesserung der internen Kommunikation und des Betriebsklimas, eine Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und eine Verbesserung der Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche. Die gesundheitsförderlichen Mitarbeitergespräche werden weiterhin durchgeführt, sich daraus ergebende Maßnahmen laufend umgesetzt.

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NÖ Gebietskrankenkasse

1440 Mitarbeiter/innen

Niederösterreichische Gebietskrankenkasse_Foto: ÖGKMit dem Start des Projektes „GiB – Gesund im Betrieb“ im Februar 2009 hat die betriebliche Gesundheitsförderung in der gesamten NÖGKK Einzug gefunden. Nach den Auftaktveranstaltungen und der Mitarbeiterbefragung fanden als zentrales Element abteilungs- bzw. Service-Center-interne „Gesundheitscoachings“ statt. Diese bestanden aus Führungskräfte-Coachings, Workshops mit der mittleren Führungsebene und Gesundheitszirkel für Mitarbeiter/innen. Die Ergebnisse zu Gesundheitsressourcen und Arbeitsbelastungen wurden gemeinsam mit den Führungskräften und Mitarbeiter/innen zusammengeführt.

Der Ansatz war von einer intensiven Einbeziehung aller Hierarchieebenen in die Themenfindung sowie einer partizipativen Erarbeitung der Maßnahmen geprägt. Die Maßnahmen reichen von Führungskräfteschulungen, diversen Entspannungs-, Ernährungs- und Bewegungsworkshops bis hin zur Installierung eines Sozialcoaches (Schaffung einer Beratungsstelle zu den Themen Mobbing, Burnout und Sucht). Ein nachhaltiges Weiterbestehen geschaffener Strukturen und das Weiterverfolgen des BGF-Weges nach Projektende ist ein zentrales Anliegen der NÖGKK-Führung.

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Sparkasse NÖ Mitte West AG, Region Melk/Ybbs

60 Mitarbeiter/innen

Sparkasse NÖ Mitte West AG_Foto: ÖGKDie Sparkasse NÖ Mitte West AG, Region Melk/Ybbs startete im November 2007 das BGF-Projekt „MeFit“ unter Einbindung aller Filialen. Basierend auf den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung und der Gesundheitszirkel wurden zahlreiche verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen erarbeitet und umgesetzt. Die Maßnahmen reichten von wöchentlichen Teambesprechungen, Optimierung der Arbeitsabläufe, zeitgerechter Weitergabe von Informationen, Anschaffung eigener Kästen für die Belegschaft, Schaffung rauchfreier Aufenthaltsräume, Sensibilisierung der Führungskräfte bis hin zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Back und Front-Office durch Jobrotation.

Betriebliche Gesundheitsförderung ist durch ein fixes Budget, der Installierung einer Gesundheitsverantwortlichen und der Eingliederung des Gesundheitsmanagements in die Personalentwicklung fest in der Unternehmenskultur verankert. Ein BGF-Rollout auf die gesamte Sparkasse NÖ ist erfolgt.

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AMS NÖ

848 Mitarbeiter/innen

AMS NÖ_Foto: ÖGKBereits 2007 startete im AMS NÖ ein Pilotprojekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung, welches nach den klassischen Qualitätskriterien der BGF ausgerichtet war. Mit dem Nachfolgeprojekt „VAMOS“ (November 2009 – Jänner 2011) wurde betriebliches Gesundheitsmanagement im AMS niederösterreichweit eingeführt. Dazu war eine gute Einbindung, Sensibilisierung und Qualifizierung der Führungskräfte notwendig. Die gesetzten Maßnahmen reichen von der Erstellung neuer Arbeitsanleitungen und Ablaufbeschreibungen, einer gerechten Arbeitsverteilung, den Einsatz einer Arbeitspsychologin, Teamentwicklungstagen, Supervision bis hin zu diversen Gesundheitsseminaren.

Besonderer Fokus wurde auch auf alter(n)sgerechte Arbeit gelegt. BGF wurde in bestehende Organisationsstrukturen und –prozesse integriert, eine eigene Verantwortliche für betriebliche Gesundheitsförderung, ausgebildete GesundheitszirkelmoderatorInnen, die Installierung eines „Gesundheitsnetzwerkes“ und eines Arbeitsschutzausschusses sorgen für die nachhaltige Verankerung. Der Name VAMOS bleibt weiterhin als „Marke“ erhalten.

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Hanno-Werk GmbH & Co. KG

40 Mitarbeiter/innen

Hanno-Werk GmbH & Co. KG_Foto: ÖGKDas Hanno-Werk nahm von 2008 bis 2011 am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ teil. Nach Vermittlung von gesundheitsfördernden Dialogwerkzeugen an die Führungskräfte führten diese den „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ mit den Mitarbeiter/innen durch. Die Gespräche wurden in einem Workshop ausgewertet und zielgerichtete Maßnahmen erarbeitet. Durch viele Anschaffungen und Optimierung der Arbeitsabläufe konnte die Arbeitsbelastung stark reduziert werden. Vermehrte Besprechungen, Informationsweitergabe und regelmäßige „Info-Veranstaltungen“ für die Belegschaft erhöhten die Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation.

Die stärkere Einbindung der VorarbeiterInnen führte zur Förderung des Teamarbeitsgedanken und schaffte Selbstwertgefühl durch mehr Eigenständigkeit. Teilzeit- und Leasingarbeitskräfte sowie MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund wurden in den Prozess miteinbezogen und viele Vorschläge dieser Mitarbeiter/innen umgesetzt. Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ wird einmal jährlich vom Führungsteam durchgeführt, die sich daraus ergebenden Maßnahmen werden laufend umgesetzt.

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TIB Technische Industriebürsten Ingrisch GmbH

13 Mitarbeiter/innen

TIB Technische Industriebürsten Ingrisch GmbH_Foto: ÖGKSeit 2008 ist betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen ein Thema. Durch die Teilnahme am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ wurden vorerst die Führungskräfte für das Thema „Gesundes Führen“ sensibilisiert. Gesundheitsfördernde Dialogwerkzeuge wurden vermittelt, der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ in Folge mit allen Mitarbeiter/innen durchgeführt.
In diese Gespräche brachten die Mitarbeiter/innen konkrete Ideen und Vorschläge zur gesundheitsförderlichen Gestaltung der betrieblichen Arbeitsbedingungen ein. Umgesetzt wurden überwiegend verhältnisorientierte Maßnahmen: Einführung regelmäßiger Teamsitzungen, Personalaufstockung, Einstellung eines zusätzlichen Produktionsleiters etc. Die Ergebnisse dieses Projektes reichen von Stressreduzierung und Verbesserung der Kommunikation bis hin zu einer Reduzierung der Arbeitsbelastungen und vermehrter Motivation und Zufriedenheit.

Eine Weiterführung von betrieblicher Gesundheitsförderung ist der Geschäftsführung ein Anliegen. Im Besonderen soll die interne Kommunikation noch verbessert und die Mitarbeitergespräche jährlich durchgeführt werden.

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Vermessung Schmid ZT-GmbH

38 Mitarbeiter/innen

Vermessung Schmid ZT-GmbH_Foto: ÖGKDas Unternehmen nahm von 2008 bis 2011 am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ teil. Nach einer Sensibilisierung der Führungskräfte zum Thema „Gesundes Führen“ wurde ihnen das gesundheitsfördernde Dialogwerkzeug „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ vermittelt. Im Anschluss daran wurden mit der Belegschaft die gesundheitsförderlichen Gespräche geführt und in einem Workshop ausgewertet.

Die daraus entstandenen Maßnahmen reichten von der Einführung regelmäßiger Teamsitzungen unter verstärkter Einbeziehung der Außendienstmitarbeiter, Erneuerung der Bildschirme, Teambildungsseminaren bis hin zu Ergonomie am Arbeitsplatz. Der Geschäftsleitung ist die Weiterführung der betrieblichen Gesundheitsförderung ein Anliegen, daher wird der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ einmal jährlich mit der gesamten Belegschaft durchgeführt. In allen Bereichen sollen unter Einbeziehung der MitarbeiterInnen auch weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten im Auge behalten werden.

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Salzer Papier GmbH

75 Mitarbeiter/innen

Salzer Papier GmbH_Foto: ÖGKBetriebliche Gesundheitsförderung wurde im Unternehmen nach Abschluss des Projektes in das Prozessmanagement integriert und in die Unternehmenspolitik eingebunden. Die Stabstelle „Human Resource & Gesundheitsmanagement“, Sicherheits- und Gesundheitsvertrauenspersonen und einmal monatliche Führungskreis-Besprechungen sorgen dafür, dass betriebliche Gesundheitsförderung weiterhin eine zentrale Rolle im Unternehmen spielt. Neben zahlreichen umgesetzten Maßnahmen wurde ein besonderer Schwerpunkt auf das Thema „Gesundes Führen“ gelegt.

Regelmäßige Schulungen zur Verbesserung des Führungsverhaltens und der Kommunikation, Führungskräfte-Coachings, Teamleiterschulungen und Konfliktmanagement werden angeboten. Weiters wird mit Lehrlingen zweimal jährlich ein Lehrlings-Feedback-Gespräch geführt. Zukünftig sollen arbeitspsychologische Zeiten für MitarbeiterInnen angeboten werden, Schulungen der mittleren Führungsebene sind geplant. Der Salzer Papier GmbH wurde das Gütesiegel nun zum zweiten Mal verliehen.

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Bundesministerium für Finanzen, Steuer- und Zollkoordination Region Ost

2020 Mitarbeiter/innen

Bundesministerium für Finanzen_Foto: ÖGKBetriebliche Gesundheitsförderung spielt schon viele Jahre eine zentrale Rolle im Unternehmen, sodass bereits zum zweiten Mal das Gütesiegel zuerkannt werden konnte. Viele verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen, wie z. B. Stressbewältigungs-, Entspannungs- und Kommunikationsseminare, Teamentwicklung, Coaching und Supervision werden umgesetzt.

Neben einem Frauenförderungsplan und speziellen Workshops für Lehrlinge wird besonderer Wert auf „Generationsspezifisches Arbeiten“ gelegt, dessen Ziel die Entwicklung von altersflexiblen Strategien und Maßnahmen zum Umgang mit älteren Mitarbeiter/innen ist. Verankert wurde betriebliche Gesundheitsförderung in der Strategie des Finanzressorts und den daraus abgeleiteten Zielvereinbarungen. Führungskräfte werden im Rahmen des Zielvereinbarungsprozesses in den Aufbau gesundheitsfördernder Maßnahmen involviert.

Eine Gesundheitskoordinatorin samt Koordinationsteam ist für die regionale Leitung der BGF verantwortlich und stark mit ArbeitsmedizinerInnen, ArbeitspsychologInnen und der Personalvertretung vernetzt.

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Verein Soziale Initiative Gmünd

30 Mitarbeiter/innen

Verein Soziale Initiative Gmünd_Foto: ÖGKBetriebliche Gesundheitsförderung ist schon viele Jahre fixer Bestandteil im Verein Soziale Initiative Gmünd, deshalb wurde bereits zum zweiten Mal das Gütesiegel zuerkannt. Gesundheit ist diesem Unternehmen ein wichtiges Anliegen und wird als Lernprozess mit vielseitigen Wirkungen gesehen – auf Basis von Partizipation und Solidarität. Sowohl Schlüsselarbeitskräfte als auch Transitmitarbeiterinnen sind in diesen Prozess mit einbezogen, eine starke Einbindung von Mitarbeiterinnen mit Migrationshintergrund und Menschen mit besonderen Bedürfnissen erfolgt ebenso.

Durch regelmäßige Teamsupervisionen, Anpassung der Pausenzeiten, Productive Ageing, Umbau der Büroräume etc. wurde das Wohlbefinden erhöht und ein Zugang zur betrieblichen Gesundheitsförderung für alle MitarbeiterInnen erreicht. Wöchentliche BGF-Teambesprechungen, eine jährliche BGF-Klausur, Weiterführung der Gesundheitszirkel und eine Verantwortliche für betriebliche Gesundheitsförderung sichern die Nachhaltigkeit. Eine wertschätzende Haltung wird gefördert und ist in der Betriebskultur verankert.

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Verein Unida services

44 Mitarbeiter/innen

Verein UNIDA Services_Foto: ÖGKGemeinsam mit den zwei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen Transjob und JOB führte der Verein Unida services von Jänner 2009 bis Dezember 2010 das BGF-Projekt „most.VITAL“ durch. Eingebunden waren alle Transit- und Schlüsselarbeitskräfte, besonders berücksichtigt wurden Frauen und Jugendliche, Frauen mit Essstörungen und Frauen mit finanziellen Belastungen.

Aufgrund der schriftlichen Ist-Erhebung und der Ergebnisse der Gesundheitszirkel wurden gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen folgende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt: Entwicklung alternsgerechter Modelle, Einzel- und Gruppencoachings für Führungskräfte, Kommunikations- und Motivationsseminare, Persönlichkeitstrainerin für Transitarbeitskräfte, Errichtung einer Wohlfühlecke, u.v.m. Die bewährte betriebsübergreifende Zusammenarbeit wird weitergeführt, durch eine BGF-Verantwortliche, regelmäßige Steuerungsgruppensitzungen, ausgebildete interne GesundheitszirkelmoderatorInnen und Generationsbeauftragte ist betriebliche Gesundheitsförderung fest im Betrieb verankert.

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Verein Jugend ohne Beschäftigung – J.O.B

20 Mitarbeiter/innen

Verein Jugend ohne Beschäftigung - J.O.B._Foto: ÖGKDas BGF-Projekt „most.VITAL“ wurde von Jänner 2009 bis Dezember 2010 von drei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Mostviertel (Transjob, Unida services und JOB) durchgeführt. Eingebunden waren alle Transit- und Schlüsselarbeitskräfte, besonders berücksichtigt wurden Jugendliche und Mitarbeiter/innen mit nicht-deutscher Muttersprache.

Basierend auf einer schriftlichen Ist-Erhebung sowie der Durchführung von Gesundheitszirkeln wurden gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Entwicklung alternsgerechter Modelle, Einzel- und Gruppencoachings für Führungskräfte und Intervision der Transitmitarbeiter/innen sind nur einige Umsetzungsbeispiele.

Ergebnis einer Vernetzung mit regionalen Einrichtungen der Gesundheitsförderung war die Einführung der Most.VITAL-Karte. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks und der sehr guten Projektergebnisse wird die betriebsübergreifende Zusammenarbeit weitergeführt. Eine BGF-Verantwortliche, regelmäßige Steuerungsgruppensitzungen, ausgebildete interne Gesundheitszirkelmoderator/innen und Generationsbeauftragte garantieren die nachhaltige Verankerung von BGF.

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TRANSJOB

154 Mitarbeiter/innen

TRANSJOB_Foto: ÖGKTransjob führte mit zwei weiteren arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Mostviertel (Unida services, JOB) von Jänner 2009 bis Dezember 2010 das BGF-Projekt „most.VITAL“ durch. Zielgruppe des Projektes waren alle Transit- und Schlüsselarbeitskräfte, explizit berücksichtigt wurden Jugendliche, Lehrlinge, Langzeitarbeitslose, MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund und Mitarbeiter/innen mit Behinderung.

Bei der Durchführung von Maßnahmen wurde sowohl die Verhaltens- als auch die Verhältnisebene berücksichtigt. Die Maßnahmen reichen von Jobrotation, monatlichen Feedbackrunden, Teambildung und Einzelsupervision für Schlüsselarbeitskräfte bis hin zu Vitaltankstellen und der Einführung der Most.VITAL-Karte für die Mitarbeiter/innen. Hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen, eine verbesserte Kommunikation, ein besseres Arbeitsklima und erste Verhaltensänderungen sind die Ergebnisse dieses Projektes. Betriebliche Gesundheitsförderung ist Teil der Unternehmenskultur, die betriebsübergreifende Zusammenarbeit wird unter dem Titel „most.VITAL 2.0“ weitergeführt.

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Caritas der Diözese St. Pölten

1897 Mitarbeiter/innen

Caritas der Diözese St. Pölten_Foto: ÖGKIm Juli 2009 startete die Caritas in allen 121 Standorten das BGF-Projekt „Balance – betriebliche Gesundheitsförderung für und mit Mitarbeiter/innen“. Aufgrund der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung und Gesundheitszirkel wurden viele verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen durchgeführt: Workshops und Seminare zur Führungskräfteentwicklung und Konfliktkultur, Überarbeitung des Informations- und Kommunikationsmanagements, Entwicklung und Einsatz eines Coachingangebotes, rauchfreie Beratungszentren, Vielzahl an Weiterbildungsangeboten, Ernährungsworkshops, Mehr-Wert-Wochenende für die Mitarbeiter/innen, etc.

Erreicht wurde eine Verbesserung des Betriebsklimas, persönliche Verhaltensänderung und Reduzierung der Arbeitsbelastungen. Um betriebliche Gesundheitsförderung nachhaltig zu integrieren, wurde eine Stabstelle „Balance – betriebliche Gesundheitsförderung“ installiert, BGF ist regelmäßig Thema bei Führungskräfte-Klausuren und die BGF-Grundsätze wurden im Leitbild der Caritas verankert. Eine Vernetzung mit verschiedensten in der Gesundheitsförderung tätigen Organisationen sorgt für die Weiterentwicklung in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

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Eisenhuber GmbH & Co KG

21 Mitarbeiter/innen

Die Eisenhuber GmbH nahm 2008 am Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ teil. In einem ersten Schritt wurden die Führungskräfte für das Thema „Gesundes Führen“ sensibilisiert.

Nach der Vermittlung der gesundheitsfördernden Dialogwerkzeuge führten die Führungskräfte mit allen Mitarbeiter/innen den „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ durch. In einem Workshop wurden diese Gespräche ausgewertet und bedarfsgerechte betriebliche Fördermaßnahmen erarbeitet, wie z.B. Übertragung von mehr Kompetenzen an die MitarbeiterInnen, klare Aufgabenverteilung, Anschaffung neuer Arbeitsmittel, Teambildungsmaßnahmen, Obst und Wasser zur freien Entnahme.

Durch dieses Projekt konnten sämtliche Arbeitsabläufe optimiert, Arbeitsbelastungen reduziert und die Motivation erhöht werden. Das „Soziale Miteinander“ hat sich spürbar verbessert. Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ wird einmal jährlich mit allen Mitarbeiter/innen durchgeführt. Ebenso gibt es die Möglichkeit, Wünsche und Ideen direkt an die Führungskräfte zu richten oder anonym die Ideen-Box zu nutzen.

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IEW Induktive Erwärmungsanlagen GmbH

14 Mitarbeiter/innen

Durch das Entwicklungs- und Anwendungsforschungsprojekt „Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte“ hielt die betriebliche Gesundheitsförderung 2008 Einzug in dieses Unternehmen.

Hauptaugenmerk beim Beratungsteil „Gesundes Führen“ lag darauf, den Führungskräften ein einfaches und wirksames Führungswerkzeug – den „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ an die Hand zu geben, damit sie selbständig nach Projektende betriebliche Gesundheitsförderung als integrativen Bestandteil ihrer Führungsaufgaben weiterführen können. Aufgrund der durchgeführten Gespräche konnten zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden: Festlegung von Zuständigkeiten, regelmäßige Jour-fix, Optimierung des Ablagesystems, Anschaffung diverser Arbeitsgeräte, Personaleinstellung in der Produktionsabteilung, einmal wöchentlich gemeinsames Firmenfrühstück auf Firmenkosten, etc.

Die Geschäftsführung wird die Mitarbeitergespräche weiterführen und die daraus entstehenden Maßnahmen laufend umsetzen. Weiters ist geplant, einmal jährlich eine Teamsitzung mit allen MitarbeiterInnen – ähnlich eines Gesundheitszirkels – zum Thema „Verbesserungen am Arbeitsplatz“ abzuhalten.

Zuletzt aktualisiert am 09. Dezember 2019