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Gütesiegelträger 2008 - 2010


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Mondi Neusiedler GmbH

845 Beschäftigte, Papierindustrie

Das Unternehmen Mondi Neusiedler AG hat seit vielen Jahren ein klar definiertes Unternehmensleitbild mit kurz-, mittel- und langfristigen Zielen und Visionen. Nachhaltigkeit gehört zu den wichtigsten strategischen Grundsätzen, nach denen das Unternehmen arbeitet. Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit sozialer Verantwortung, verantwortungsvoller Personalpolitik und Umweltschutz.

Das Thema Gesundheit und Arbeitssicherheit ist seit mehr als neun Jahren konzernweit international in der Unternehmenspolitik verankert. Hier werden große Summen investiert. Seit 1999 hat sich die Mondi Neusiedler AG mit Engagement zielgerichtet der Betrieblichen Gesundheitsförderung verpflichtet. Es finden zahlreiche Aktivitäten im Zusammenhang mit Arbeit und Gesundheit statt. Selbstverständlich orientiert sich das Unternehmen an den Qualitätskriterien des österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung. Alle Projektmanagementschritte wurden bereits mehrmals durchlaufen, was zu einer konsequenten Umsetzung, Evaluierung und Optimierung der Betrieblichen Gesundheitsförderung unter wesentlicher Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Partizipation) geführt hat.

Gemeinsam mit der Arbeitsmedizin und jedem einzelnen Beschäftigten setzt der Gesundheitsmanager geeignete Maßnahmen im Bereich der Verhältnis- und Verhaltensprävention um. Ziel ist auch, das Bewusstsein der Menschen hinsichtlich ihrer persönlichen Gesundheit und ihres körperlichen Wohlergehens zu verändern. Stress und Erschöpfung sind häufig auftretende Phänomene - Erscheinungen, die bereits zum Alltag zählen. Das Gesundheitsmanagement bietet die Gelegenheit, gegen diese Erscheinungen anzukämpfen. Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

Mondi Business Paper Austria
3363 Ulmerfeld/Hausmening, Haidmühlstraße 2-4

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Voith Paper Rolls GmbH

208 Beschäftigte, Chemische Industrie

Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben gemeinsam ein Unternehmensleitbild entwickelt, worin Arbeits- und Gesundheitsschutz als zentrale Werte definiert sind. Den BGF-Maßnahmen liegt die WHO-Definition von Gesundheit als Zustand des "völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens" zugrunde. Nicht nur der Schutz der Gesundheit oder die Reduzierung von Risikofaktoren alleine finden Berücksichtigung, sondern die Beschäftigten haben laufend die Gelegenheit, aktiv für die Förderung und Verbesserung ihrer Gesundheit einzutreten. Ziel aller Maßnahmen war und ist Verhalten (z. B. Essensgewohnheiten) und Verhältnisse (z. B. Gestaltung von Sozialräumen) zu berücksichtigen.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe aus dem vorangegangenen Projekt beraten weiterhin bedarfsorientiert. Ebenso sind die Gesundheitszirkel nach wie vor mit Ideenfindungsaufgaben und mit der Evaluierung umgesetzter Maßnahmen beauftragt. Bei so genannten ASI-Sitzungen trifft sich ein kleiner Kreis von "Entscheidern". Werksleiter/in, Produktionsleiter/in, Sicherheitsfachkraft und Arbeitsmediziner/in geben Vorhaben, Ideen und Maßnahmen zur BGF-Politik vor bzw. erarbeiten diese.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

Voith Paper Service GmbH u. CoKG
2632 Wimpassing, Maretgasse 45

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Salzer Papier GmbH

94 Beschäftigte, Papierindustrie

Das von Oktober 2005 bis Juni 2008 anberaumte BGF-Projekt verfolgte zunächst die Zielsetzungen, die Anzahl und Dauer von Krankenständen auf den Branchendurchschnitt der Wirtschaftsklasse zu reduzieren. Ebenso wichtige Ziele bildeten

  • die Vermeidung von Berufskrankheiten,
  • die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit, der Arbeitsbedingungen (Verbesserung des HWI-Index), des Sicherheitsbewusstseins sowie
  • die Steigerung des Gesundheitsbewusstseins der Beschäftigten und Angehörigen.


Als Nachhaltigkeitsaspekt soll die Implementierung von Gesundheit und Sicherheit ins Managementsystem erfolgen. Unmittelbar nach dem offiziellen Projektstart mit Kick-off-Veranstaltung und Vorstellung des "Projektes Gesundes Papier" fand die Mitarbeiterbefragung nach dem Modell der österreichischen Papierindustrie statt. Der Fragebogen beurteilte den so genannten "human work index" (HWI). Dieses Analyseinstrument wird in regelmäßigen Intervallen ca. alle zwei bis drei Jahre wiederholt werden. Der HWI misst die Dimensionen Arbeitsinteresse, Arbeitsbewältigung und Zusammenarbeit.

Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten sich im März 2006 freiwillig zu vier Gesundheitszirkeln mit externer Moderation melden. Der erarbeitete Maßnahmenkatalog ist der Steuerungsgruppe im Mai 2006 präsentiert und anschließend auf Umsetzbarkeit geprüft worden. Die Rückmeldung an die Gesundheitszirkelteilnehmer/innen und Mitarbeiter/innen erfolgte in Form einer genehmigten Maßnahmenliste. Es folgte die Realisierung einer Vielzahl der vorgeschlagenen Maßnahmen, wie z. B.

  • der Einbau einer automatischen Rechenanlage bei der Wasserkraftanlage - bisher musste das Personal bei jeder Witterung händisch reinigen,
  • der Ankauf von Gesundheitssitzen im Stapler,
  • die Anschaffung eines schallgedämpften Kompressors - dadurch Lärmminderung in den Büros und in der Produktion,
  • Sanierung der Sozialräume.


Seminare und Aktionen:

  • Gesunder Rücken
  • Mitarbeiter/innen bewegen Mitarbeiter/innen
  • Arbeitsplatzanalyse mit Schwerpunkt Ergonomie
  • Lauf- und Walking-Treff
  • Warmes Essen - auch für Schichtarbeiter
  • Obsttag einmal wöchentlich


Hervorzuheben ist schließlich die Gründung eines permanenten Gesundheitsausschusses und eines Kommunikationszirkels. Damit ist gewährleistet, dass BGF einen nachhaltigen Bestandteil der Unternehmenspolitik bildet.

Salzer Papier GmbH
3100 St. Pölten, Stattersdorfer Hauptstraße 53

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Constantia-Patz GmbH

330 Beschäftigte, Branche Eisen- und Metallwarenindustrie
Projekt: Hey-Wie-Geht´s


Die Zielsetzungen des von Mai 2005 bis Juni 2007 durchgeführten BGF-Projektes der Firma Constantia-Patz GmbH waren

  • die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins sowie
  • die Verbesserung des Allgemeinbefindens der Belegschaft,
  • die Verhinderung von Berufskrankheiten,
  • die Reduktion der Krankenstände sowie
  • die Steigerung der Arbeitszufriedenheit.


Nach Durchführung einer Mitarbeiterbefragung hat man in sechs Gesundheitszirkeln gesundheitsrelevante Themen und Problemfelder diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet. Parallel zu den Gesundheitszirkeln gab es Projektgruppen zu den Themen "Gesunde Ernährung", Stressmessung/-prävention, Raucherentwöhnung, Rückenschule und Führungskräftetraining. Es wurden sowohl verhaltens- als auch verhältnisbezogene Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Konkrete Maßnahmen waren unter anderem

  • die Durchführung von Stressmessungen,
  • ein Stressmanagement-Workshop,
  • Führungskräfteschulungen,
  • Rückenschule,
  • Schulungen zur Raucherentwöhnung,
  • Installation einer Absaugeanlage,
  • Erarbeitung eines Konzeptes „Rauchfreie Firma“


Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten, erfolgte nach Projektabschluss die die Integration der Gesundheitszirkel in das bestehende KVP-System (KVP = kontinuierlicher Verbesserungsprozess), wo im Rahmen so genannter KVP-Aktionstage auch künftig gesundheitsrelevante Themen behandelt werden. Die Projektgruppe "Gesunde Ernährung" wird fix installiert und trifft sich vierteljährlich.

CONSTANTIA-PATZ GmbH
2620 Loipersbach, Guntramserstraße 7

Zuletzt aktualisiert am 09. Dezember 2019